Vor 130 Jahren, am 1. November 1895, zeigten die Brüder Max und Emil Skladanowsky zum ersten Mal ihre „Lebenden Bilder“ vor einem öffentlichen Publikum im Berliner Varietétheater Wintergarten.
Zu diesem Jubiläum macht das Bundesarchiv den umfangreichen Nachlass der Skladanowskys zugänglich. Vom 31. Oktober 2025 bis 23. Dezember 2026 präsentiert es im Benutzungszentrum Berlin-Lichterfelde Filme, Geräte, Dokumente, Fotografien und weitere Fundstücke in der Ausstellung „‚Habe ich den Film erfunden?’ Max Skladanowsky – Pionier, Visionär & Hochstapler“. Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei.
Ein besonderes Stück der Ausstellung ist der „Kurbelkasten I“: die selbstkonstruierte Kamera, mit der Max Skladanowsky seine ersten „Lebenden Bilder“ aufnahm. Die „Lebenden Bilder“ selbst zeigt die Ausstellung in neu digitalisierter Form, präsentiert zudem die sogenannten „Nebelbilder“ im Original und stellt deren Funktionsweise vor.
Anhand von Patenturkunden, technischen Entwurfszeichnungen, Werbe- und Programmheften sowie persönlicher Korrespondenz Max Skladanowskys können die Besucherinnen und Besucher zudem dessen Erfinderbiografie entdecken und den Beginn der Kinematographie in Deutschland und die (film-)historischen Verwicklungen nachvollziehen, die daraus folgten.







