Über die Ausstellung
Eine Urkunde von Kaiser Karl V., die 1848 von der Nationalversammlung verabschiedeten „Grundrechte des deutschen Volkes“, aber auch der „Kommissarbefehl“ mit dem die Führung der deutschen Wehrmacht die sofortige Ermordung in Kriegsgefangenschaft geratener „politischer Kommissare“ der Roten Armee befahl – im Zentrum der Ausstellung stehen die historischen Quellen.
Hier findet sich der Rohstoff, aus dem Geschichte rekonstruiert wird und mit dessen Hilfe Antworten auf Fragen nach historischen Entwicklungen gefunden werden. Die Wege und Umstände, unter denen Archivgut ins Bundesarchiv gelangt oder verloren gegangen ist, sind mit dem Verlauf der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts aufs Engste verknüpft. Verluste aufgrund zweier Weltkriege und Zeugnisse des Nationalsozialismus sowie der SED-Diktatur gehören dazu. Es ist eine wechselhafte und gebrochene Archivtradition. Sie führt über den demokratischen Neubeginn in der Bundesrepublik, die Teilung Deutschlands und die Wiedervereinigung in die Gegenwart.




























