Direkt zum Seiteninhalt springen
Rückseite der Karteikarte zu Erich Loest aus der „Gefangenenkartei“ mit Passfoto, Fingerabdruck und Informationen zum Aussehen

Der Schriftsteller Erich Loest war ab 1957 in den UHA Leipzig und Halle sowie von 1959 bis 1964 im Zuchthaus Bautzen II inhaftiert, weil er 1957 mit anderen Intellektuellen über Reformen in der DDR diskutierte., Quelle: BArchMfS, BV Leipzig, Abt. XIV, Gefangenenkartei 5

Ausstellungseröffnung

Bespitzeln – Bearbeiten – Bekämpfen

Die Methoden und Unterlagen der Stasi in Leipzig

Zeit

16. April 2026, 17:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig
Dittrichring 24
04109 Leipzig
Telefon: 030 18665-3211
E-Mail: leipzig.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig
Dittrichring 24
04109 Leipzig
Telefon: 030 18665-3211
E-Mail: leipzig.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Eröffnung der neuen Dauerausstellung des Stasi-Unterlagen-Archivs Leipzig

Ein Jugendlicher rief zu einer Demo auf, ein Schriftsteller wünschte sich Reformen und ein junger Mann wollte seine Heimat verlassen, weil sie ihm keine Lebensperspektive bot: In der DDR reichte das aus, um ins Visier der Stasi zu geraten.

Bespitzeln – Bearbeiten – Bekämpfen erklärt am historischen Ort anhand von Akten und Dokumenten aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig, wie die Stasi Informationen sammelte, verwaltete und wofür sie verwendet wurden. Ausgehend von konkreten Personen – Betroffenen und Tätern – vermittelt die Ausstellung, wie die Stasi politische Gegnerinnen und Gegner, widerständiges Verhalten und unerwünschte Meinungen bekämpfte und welchen Niederschlag das in den Stasi-Unterlagen fand.

Neben einer Einführung durch das Ausstellungsteam gibt es eine Gesprächsrunde mit Frank Bartsch, dessen Geschichte in der Ausstellung zu sehen ist, und Thomas Loest (Sohn des Schriftstellers Erich Loest). Im Anschluss daran haben Sie die Gelegenheit zum individuellen Ausstellungsbesuch sowie zum Austausch bei einem kleinen Empfang.

Wenn Sie bei der Eröffnung dabei sein möchten, melden Sie sich bitte bis Donnerstag, den 2. April 2026 an,

per ­E-Mail

oder telefonisch unter 030 18 665-3211.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Austellung öffnet ab dem 17. April 2026 regulär.