Zeit
25. Juni 2026, 18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde
Finckensteinallee 63
12205 Berlin
Telefon: 030 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
Veranstalter
Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde
Finckensteinallee 63
12205 Berlin
Telefon: 030 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
Mitveranstalter
Förderkreis Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung e.V.
Finckensteinallee 63
12205 Berlin
Johannes-Sassenbach-Gesellschaft e.V.
Finckensteinallee 63
12205 Berlin
Eintrittspreise
Der Eintritt ist frei.
Staatliche Stellen entzogen in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR in erheblichem Umfang Kunstwerke, Möbel und andere Kulturgüter. Sie landeten in Museen und Sammlungen oder wurden auf dem internationalen Kunstmarkt gegen Devisen verkauft. Dank intensiver Forschung dazu sind inzwischen viele deutsche Museen für die Thematik sensibilisiert und hinterfragen Provenienzangaben wie „Republikflucht" oder „Bodenreform" kritisch.
Der Vortrag von Alexander Sachse (Museumsverband des Landes Brandenburg) zeichnet den Weg des Kulturguts an Einzelbeispielen nach und erläutert die Tätigkeit der berüchtigten „Kunst und Antiquitäten GmbH".
Begleitend präsentiert das Bundesarchiv passende Unterlagen aus seinen Beständen.
Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Kunst und Kultur in der DDR", die von der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv veranstaltet wird. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.bundesarchiv.de/sapmo-vortragsreihe/
Bereits um 16:45 Uhr findet eine öffentliche Führung durch das Bundesarchiv statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist im Foyer des Benutzungszentrums am Info-Tresen.