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Bild zum Vortrag: „Brokdorf im Osten? - Die Paranoia des MfS vor der kirchlichen Anti-Kernkraft-Bewegung ab 1986“

Bild zum Vortrag: „Brokdorf im Osten? - Die Paranoia des MfS vor der kirchlichen Anti-Kernkraft-Bewegung ab 1986“, Quelle: ZAIG, Fo 2832, Bild 20

Kolloquium

Brokdorf im Osten?

Die Paranoia des MfS vor der kirchlichen Anti-Kernkraft-Bewegung ab 1986

Zeit

23. Juni 2026, 14:00 - 15:30 Uhr

Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103
Haus 7, Raum 427
10365 Berlin

Veranstalter

Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv
Frankfurter Allee 204
10365 Berlin
Telefon: 030 18665-6699
E-Mail: kolloquium@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Forschungskolloquium im Sommersemester 2026

Thema: Brokdorf im Osten? Die Paranoia des MfS vor der kirchlichen Anti-Kernkraft-Bewegung ab 1986

Referent: Prof. Dr. Andreas Jüttemann (Medizinische Hochschule Brandenburg)

Die Anti‑Kernkraft-Aktivitäten innerhalb der Friedens- und Umweltbewegung in der DDR wurde bislang in der Technikgeschichte kaum beachtet. Im Fokus eines von Prof. A. Jüttemann an der Medizinischen Universität Lausitz laufenden Forschungsprojekts steht die Rolle der Stasi bei der Überwachung kirchlicher Umwelt- und Friedensgruppen nach dem Tschernobyl-GAU von 1986. Die Wahrnehmung, die beim Auswerten der Stasi‑Akten entsteht, bildet einen deutlichen Gegensatz zur tatsächlichen Bedrohungslage durch kirchliche Protestgruppen. Der Vortrag zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Aktivist*innen in Kirchenräumen Protest organisierten und wie der Staat sie dabei beobachtete – und welches Bild sich aus den Akten über tatsächlichen Widerstand und Kontrolle bei den Forschenden ergibt.

Die Veranstaltung findet hybrid vor Ort (Haus 7, Raum 427) sowie über Zoom statt. Interessierte melden sich bitte unter der E-Mail-Adresse kolloquium@bundesarchiv.de.

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