Zeit
25. Juni 2026, 18:00 - 20:00 Uhr
Ort
Bundesarchiv
Potsdamer Straße 1
56075 Koblenz
Telefon: 0261 505-0
E-Mail: koblenz@bundesarchiv.de
Veranstalter
Bundesarchiv
Potsdamer Straße 1
56075 Koblenz
Telefon: 0261 505-8218
E-Mail: veranstaltungen@bundesarchiv.de
Eintrittspreise
Der Eintritt ist frei.
Am 4. Juli 1776 erklärten dreizehn nordamerikanische Kolonien ihre Unabhängigkeit vom Britischen Empire. Sie nahmen für sich in Anspruch, eine „neue Ordnung“ zu gründen, die für die Lebensrechte der Menschen, ihre Freiheit und „ihre Suche nach Glück“ stehe („life, liberty and the pursuit of happiness“). Die junge Republik sollte überleben und bald Revolutionen in aller Welt inspirieren. Zugleich eröffneten die USA früh einen Debattenraum über Ausschlüsse und Widersprüche in der Demokratie. Denn 1776 klafften Ideal und Wirklichkeit extrem weit auseinander. Der Vortrag fragt danach, welche weltgeschichtliche Bedeutung die Amerikanische Revolution hatte und was sie, im Guten wie im Schlechten, der Welt gegeben hat.
Prof. Dr. Philipp Gassert ist seit 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der jüngeren Zeitgeschichte und der Geschichte der transatlantischen Beziehungen. Der Vortrag basiert auf seinem neuen Buch: Die bipolare Nation: Was Amerika der Welt gegeben hat. Im Guten wie im Schlechten (München 2026)