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Weihung Dresdner Synagoge am 05.11.1988

Weihung Synagoge Jüdische Gemeinde Dresden am 05.11.1988, Quelle: BArch, Bild 183-1988-1105-012 / Häßler, Ulrich

Vortrag

Die Juden, das MfS und die Shoah

Das Beispiel der Dresdner Holocaustüberlebenden Johanna Krause

Zeit

29. Oktober 2026, 18:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden
Riesaer Straße 7, Seiteneingang „D“
01129 Dresden
Telefon: 030 18665-3411
E-Mail: dresden.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden
Riesaer Straße 7, Seiteneingang „D“
01129 Dresden
Telefon: 030 18665-3411
E-Mail: dresden.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Die Dresdnerin Johanna Krause (geb. 1907) überlebte die Grauen der NS-Diktatur: Haft, Folter und das KZ Ravensbrück. Doch ihr Leidensweg endete nicht 1945. In der DDR betrieb sie gemeinsam mit ihrem Mann den Gasthof „Eisenacher Hof“ in Dresden. Ab 1954 geriet sie erneut ins Visier der staatlichen Organe. Schikanen und zwei Strafprozesse waren die Folge. Krause vermutete dahinter eine Verschwörung ehemaliger NSDAP-Mitglieder im DDR-Apparat – darunter ein Polizist, den sie als ihren früheren NS-Peiniger wiederzuerkennen glaubte.

In seinem Vortrag rekonstruiert Steffen Heidrich den Fall auf aus Akten aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv. Er zeigt, welche Rolle das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) im Fall Johanna Krause und darüber hinaus bei der Überwachung von Jüdinnen und Juden in den 1950er Jahren spielte.

Heidrich ist Historiker mit dem Schwerpunkt jüdische Geschichte im 20. Jahrhundert und Projektmitarbeiter für den Verein Gedenkort Alter Leipziger Bahnhof e.V.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Unterwegs im Archiv".

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