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Ein Ausschnitt der Beispielakte. Zu sehen sind vier Passbilder von Markus Wolf aus verschiedenen Jahren.

Sammlung von Passbildern in der Beispielakte, Quelle: BArch/Witzel

Podiumsdiskussion

Die Kaderakte Markus Wolf

"Männer ohne Gesicht?" – Geheimdienstchefs im Kalten Krieg

Zeit

30. November 2026, 18:00 - 20:00 Uhr

Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Normannenstraße 21a
„Haus 7“
10365 Berlin
Telefon: 030 18665 6770
E-Mail: einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bildungsteam Stasi-Unterlagen-Archiv
Normannenstr. 20
10365 Berlin
Telefon: 030 18665 6757
E-Mail: bildung.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Nicht nur in der DDR formierte sich der Geheimdienst nach der Staatsgründung neu. Spionage und Spionageabwehr gewannen weltweit an Bedeutung. Entsprechend wuchsen auch die Dienste anderer Staaten nach 1945 an. Dazu suchten sie nach geeignetem Personal. Manche griffen dabei auf altgediente Geheimdienstler zurück, andere fingen nahezu bei null an.
In der jungen DDR wurde der 28-jährige Journalist Markus Wolf zu einem der Gründungsväter der Auslandsspionage, deren Leiter er für 34 Jahre blieb.

Ausgehend von der Kaderakte von Markus Wolf diskutieren der Geheimdienstexperte Prof. Dr. Wolfgang Krieger und die Leiterin des Forschungsbereichs im Stasi-Unterlagen-Archiv, Prof. Dr. Daniela Münkel über die Entstehung und die Personalauswahl von Geheimdiensten und ihre Rolle im Kalten Krieg.

In der Beispielaktensammlung des Stasi-Unterlagen-Archivs können Besucherinnen und Besucher der Ausstellung „Einblick ins Geheime“ in ungekürzten und originalgetreu reproduzierten Stasi-Akten lesen. Eine der dort ausliegenden Beispielakten ist die Personalakte von Markus Wolf.

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