Zeit
28. April 2026, 11:00 - 19:00 Uhr
Ort
Menschenrechtszentrum Cottbus
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Veranstalter
Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87
15234 Frankfurt (Oder)
Telefon: 030 18665-2400
E-Mail: cottbus.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de
Mitveranstalter
Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.
Bautzener Straße 140
03050 Cottbus
Eintrittspreise
Der Eintritt ist frei.
11:00–17:00 Uhr: Bürgerberatung
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stasi-Unterlagen-Archivs beantworten unter anderem Fragen zu den Themen:
- Antragstellung (auch Wiederholungsanträge)
- Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)
- Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen
- Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)
- Anträge für Forschung und Medien
Für Interessierte liegen Bildungsmaterialien und Dokumentenhefte bereit.
Bitte bringen Sie für die Antragstellung ein gültiges Personaldokument mit.
17:00–19:00 Uhr: Vortrag und Gespräch
Wie aus Opfern Täter wurden. Die Transformation politischer Häftlinge zu Systemkollaborateuren im DDR-Strafvollzug
Der Vortrag von Peter Keup beleuchtet die Machenschaften des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR und deren Langzeitfolgen bis heute. Mit dem Ende des SED-Regimes wurde auf der Grundlage einer scharfen Unterscheidung zwischen Tätern und Opfern auf der einen Seite der gigantische MfS-Überwachungs- und Verfolgungsapparat untersucht, auf der anderen das Leid der Betroffenen in den Blick genommen. Versuche einer Opfer-Täter-Begegnung mit dem Ziel einer Annäherung oder gar Versöhnung scheiterten. Lohnt ein weiterer Versuch?
Der Gesprächsabend eröffnet zugleich die Ausstellung „Stasi- Was war das?“ des Bundesarchivs - Stasi-Unterlagen-Archivs.