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Das Bild zeigt eine Skizze in schwarzer Farbe des Hirschgartens in Erfurt. Im Vordergrund sind Menschen beim Spazieren durch die Stadt zu sehen. Einzelne Bäume und Laternen sind auf den Wegen zu erkennen. Im Hintergrund ist die heutige Staatskanzlei zu erkennen. Auch das Haus der Kultur ist eingezeichnet und ist im Hintergrund zu erkennen.

Eine Skizze vom fertigen Hirschgarten in Erfurt mit dem Haus der Kultur im Hintergrund, Quelle: BArch, MfS, BV Erfurt, Abteilung XVIII, Nr. 652, S. 9

Lange Nacht der Museen

Einblicke in das Stasi-Unterlagen-Archiv

Zeit

29. Mai 2026, 18:00 - 23:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt
Petersberg Haus 19
99084 Erfurt
Telefon: 030 18665-4700
E-Mail: erfurt.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt
Petersberg Haus 19
99084 Erfurt
Telefon: 030 18665-4700
E-Mail: erfurt.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Mitveranstalter

Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung
Fischmarkt 1
99084 Erfurt
Telefon: 0361 655-2120
E-Mail: presse@erfurt.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

„Bunt wie die Nacht“ ist das Motto der diesjährigen Museumsnacht. Wie wird Archivmaterial heute erschlossen und aufbewahrt? Welche Geschichte gibt es zu entdecken? Bei Führungen durch das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv und einem Vortrag erhalten die Besuchenden Informationen zur Struktur und Arbeitsweise der DDR-Staatssicherheit. So war der Bau des Hauses der Kultur im Erfurter Hirschgarten für die Stasi von besonderem Interesse. Tom Fleischhauer informiert in seinem Vortrag über das große Bauvorhaben ab dem Jahr 1985 .

18:30 | 20:00 | 22:00 | Führungen durch das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv

21:00 | Vortrag

...daß dieses Bauwerk im Blickpunkt des Gegners steht..."
Das Haus der Kultur im Erfurter Hirschgarten und die Stasi
Referent: Tom Fleischhauer (Lehrer)

Der Abriss des Wohnviertels an der Eichenstraße, Neuwerkstraße und der Regenbogengasse begann 1985/86 und machte Platz für einen Neubau. Der Bezirk Erfurt wollte das Haus der Kultur als neuen Veranstaltungsort erbauen. Den Rohbau nannte die Bevölkerung spöttisch Schiffshebewerk und zu einer Fertigstellung kam es nicht. Auch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) überwachte das große Bauvorhaben. Anhand von Details aus Stasi-Akten soll der Einfluss des MfS vorgestellt werden

ganztägig

Bürgerberatung

Gäste können sich zur Akteneinsicht beraten lassen und Anträge stellen. Dafür ist ein gültiges Personaldokument notwendig.

Filmvorführung

“Ein Volk unter Verdacht“

Ausstellungen

„Frauen im geteilten Deutschland“; “Sicherungsbereich DDR“; “Der Petersberg im Spiegel der Stasi-Akten“

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