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Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei der ehemaligen Kreisdienststelle Schwerin

Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei der ehemaligen Kreisdienststelle Schwerin, Quelle: BStU

Vortrag und Gespräch

Samstag im Archiv

Geheimdienstkrieg im Norden

Zeit

25. April 2026, 14:30 Uhr

Ort

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
Görslow, Resthof
19067 Leezen
Telefon: 030 18665 -1400

Veranstalter

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
Görslow, Resthof
19067 Leezen
Telefon: 030 18665 -1400

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Wir geben bei unseren Führungen Einblick in die Arbeitsweisen und Überlieferungen der DDR-Geheimpolizei. Vorab können Sie Vorträge, Podiumsdiskussionen oder Zeitzeugengespräche zu Themen aus den Stasi-Akten besuchen. Zusätzlich ist der Antrag auf persönliche Einsicht in die Stasi-Unterlagen möglich. Bitte bringen Sie dafür ein gültiges Ausweisdokument mit.

Archivführung

Das Ministerium für Staatssicherheit sammelte massenhaft Daten, nicht nur in seiner Zentrale in Berlin, sondern auch in Archiven der Dienststellen in den DDR-Bezirksstädten. Das Schweriner Archiv verwahrt neben Akten, Karteikarten auch Fotos auch Objekte der DDR-Geheimpolizei. Insgesamt lagern hier etwa 2.370 laufende Meter an Unterlagen. Sie zeigen Aufbau, Arbeits- und Wirkungsweise der Staatssicherheit im ehemaligen Bezirk Schwerin, dokumentieren aber auch Geschichten von Zivilcourage und Widerstand.

Die Führung startet im Anschluss an den Vortrag.

Geheimdienstkrieg im Norden
Die Stasi und westliche Geheimdienste im Kalten Krieg

Vortrag mit Dr. Ronny Heidenreich (Bundesarchiv − Stasi-Unterlagen-Archiv)

In den 40 Jahren der deutschen Teilung war die Bundesrepublik Deutschland inklusive West-Berlin ein besonders intensives Spionageziel der Stasi. Das Ministerium für Staatssicherheit warb zur Informationsgewinnung Bundesbürgerinnen und -bürger an. Es trainierte aber auch Spione in der DDR, die dann in die Bundesrepublik eingeschleust wurden.

 

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