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Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei der ehemaligen Kreisdienststelle Schwerin

Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei der ehemaligen Kreisdienststelle Schwerin, Quelle: BStU

Vortrag und Gespräch

Samstag im Archiv

Provokation im sozialistischen Alltag

Zeit

30. Mai 2026, 14:30 Uhr

Ort

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
Görslow, Resthof
19067 Leezen
Telefon: 030 18665 -1400

Veranstalter

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
Görslow, Resthof
19067 Leezen
Telefon: 030 18665 -1400

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Wir geben bei unseren Führungen Einblick in die Arbeitsweisen und Überlieferungen der DDR-Geheimpolizei. Vorab können Sie Vorträge, Podiumsdiskussionen oder Zeitzeugengespräche zu Themen aus den Stasi-Akten besuchen. Zusätzlich ist der Antrag auf persönliche Einsicht in die Stasi-Unterlagen möglich. Bitte bringen Sie dafür ein gültiges Ausweisdokument mit.

Archivführung

Das Ministerium für Staatssicherheit sammelte massenhaft Daten, nicht nur in seiner Zentrale in Berlin, sondern auch in Archiven der Dienststellen in den DDR-Bezirksstädten. Das Schweriner Archiv verwahrt neben Akten, Karteikarten auch Fotos auch Objekte der DDR-Geheimpolizei. Insgesamt lagern hier etwa 2.370 laufende Meter an Unterlagen. Sie zeigen Aufbau, Arbeits- und Wirkungsweise der Staatssicherheit im ehemaligen Bezirk Schwerin, dokumentieren aber auch Geschichten von Zivilcourage und Widerstand.

Die Führungen starten im Anschluss an den Vortrag.

Vortrag

Provokation im sozialistischen Alltag 
Der Blick der Stasi auf die Metal-Szene in der DDR

mit Madlen Richter (Bundesarchiv − Stasi-Unterlagen-Archiv)

Heavy-Metal gehörte in der DDR zu einer der größten Subkulturen. Im Gegensatz zum Punk wurde sie aber später in der DDR-Aufarbeitung eher wenig beachtet. Die Stasi überwachte aber eben auch die Heavy-Metal-Szene engmaschig. Zahlreiches Akten- und Bildmaterial ist in dem Bundesarchiv − Stasi-Unterlagen-Archiv zu dieser Thematik vorhanden. Die Akten zeichnen ein Bild vieler kleiner Tabubrüche, wie z. B. von langen Haaren, auffälliger Kleidung und lauter Musik. Die Staatssicherheit versuchte die Szene einzuordnen und festzustellen, ob von ihr eine Gefahr für die staatliche Ordnung der DDR ausging.

 

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