Zeit
10. Juni 2026, 18:00 Uhr
Ort
Bundesarchiv Rastatt – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt
Veranstalter
Bundesarchiv Rastatt – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de
Eintrittspreise
Der Eintritt ist frei.
„Rosa Luxemburg“ (1986). Regie: Margarethe von Trotta, Besetzung: Barbara Sukowa, Daniel Olbrychski, Otto Sander u.a., 123 Min.
Am 10. Juni zeigt das Revolutionsmuseum der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte Rastatt den preisgekrönten Spielfilm „Rosa Luxemburg“. Das Schlosskino findet begleitend zur Sonderausstellung „Köpfe der Demokratie. Starke Stimmen für ein Leben in Freiheit“ statt und zeigt historische Filme, die die in der Sonderausstellung behandelten Zeitabschnitte und ihre Rezeption in der Filmkunst beleuchten.
Die Filmbiographie erzählt die Geschichte der deutsch-polnischen Sozialistin Rosa Luxemburg. Dabei liegt der Fokus weniger auf historischer Vollständigkeit als auf den persönlichen Beweggründen für Luxemburgs politisches Engagement sowie der Darstellung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Wilhelminischen Ära. Zivilcourage, politische Moral und der Mut zu utopischem Denken prägen den Weg Luxemburgs von der Anfangszeit bis zu ihrer Ermordung nach dem Spartakusaufstand 1919. Für ihre Darstellung der Rosa Luxemburg erhielt Barbara Sukowa 1986 bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes die Auszeichnung als Beste Schauspielerin.
An den Schlosskino-Tagen bleibt die Erinnerungsstätte durchgehend geöffnet, sodass Interessentierte die Sonderausstellung „Köpfe der Demokratie. Starke Stimmen für ein Leben in Freiheit“ bis zum Filmbeginn besichtigen können.
Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung mit begrenzter Platzanzahl. Anmeldung erforderlich unter erinnerung@bundesarchiv.de oder telefonisch unter 030 18 665-1133.