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Im Vordergrund stoßen zwie Personen mit Sekt im Glas an. Im Hintergrund sind vier Personen zu erkennen, die ebenfalls ein Sektglas in der Hand haben. Anlass des Bildes war die Verleihung eines Ordens an Erich Mielke.

KGB-Chef Jurij Andropow und Erich Mielke beim Sektempfang anlässlich der Auszeichnung Mielkes mit dem Lenin-Orden durch Andropow und der Unterzeichnung der Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen dem MfS und dem KGB im Haus 22 des zentralen Dienstkomplexes des MfS in Berlin-Lichtenberg, 1973., Quelle: BArch, MfS, SdM, Fo 258, Bild 57

Vortrag und Führung

Stasi-Akte Spezial

KGB, Stasi und Dissidenten

Zeit

18. Juni 2026, 17:00 - 18:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt
Petersberg Haus 19
99084 Erfurt
Telefon: 030 18665-4700
E-Mail: erfurt.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt
Petersberg Haus 19
99084 Erfurt
Telefon: 030 18665-4700
E-Mail: erfurt.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

„Zersetzung“, „ideologische Diversion“: anders als oft gedacht, stammen diese Begriffe nicht aus Ost-Berlin, sondern aus Moskau. Der dortige Geheimdienst KGB ging mit speziellen Maßnahmen gegen feindlich eingestufte Organisationen und Gruppen im Ausland vor. Er übertrug diese Erfahrungen, die der KGB zum Teil auch gegen eigene Staatsbürger mit Auslandsbeziehungen gewonnenen hatte, auch auf Gruppen und Organisationen im Inland. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) orientierte sich in seiner praktischen Arbeit an den Lehren und Erfahrungen des KGB.

Vortrag: KGB, Stasi und Dissidenten: Die Konzepte der ideologischen Diversion und der Zersetzung
Der Referent Dr. Douglas Selvage (Bundesarchiv) erklärt den Transfer von Praxis und Erfahrung auf Grundlage von Dokumenten aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv sowie dem ehemaligen KGB-Archiv in der Ukraine.

Bereits um 16:00 Uhr findet eine Führung durch die Karteiräume und das Archiv statt.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

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