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gesprühte Losung Wahlboykott in einem Bushäuschen

Die Losung „Wahlboykott“ wurde im Frühjahr 1989 an eine Bushaltestelle in Stralsund gesprüht., Quelle: BArch, MfS, BV Rostock; KD Stralsund, Nr. 100, Bd. 4, Bl. 6

Vortrag und Gespräch

Stralsund geheim

Stasi-Stadtgeschichte(n)

Zeit

28. April 2026, 18:00 - 20:15 Uhr

Ort

Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen, Geschäftsstelle Stralsund
Tribseer Damm 76
18437 Stralsund

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Rostock
Straße der Demokratie 2
18196 Waldeck-Dummerstorf
Telefon: 030 18665-1200
E-Mail: rostock.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Mitveranstalter

Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen, Geschäftsstelle Stralsund
Tribseer Damm 76
18437 Stralsund

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Über die Stasi, die Geheimpolizei der SED-Diktatur in der DDR, wurde schon sehr viel geschrieben. Ihre in der Friedlichen Revolution 1989/90 sichergestellten Unterlagen belegen nicht nur die Dimension der diktatorischen Überwachung der eigenen Bevölkerung. Sie sind auch außergewöhnlich detaillierte Quellen für die lokal- und regionalgeschichtliche Forschung, insbesondere zur DDR-Zeit.

Der Historiker und Leiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Rostock, Dr. Volker Höffer, geht in seinem Vortrag anhand der Stasi-Unterlagen der Frage nach, wie die Geheimpolizei in Stralsund agierte. Der Vortrag spannt einen Bogen von der Überwachung von Betrieben wie der Volkswerft über die Verfolgung von Protesten am 17. Juni 1953 bis hin zu Aufrufen zum Boykott der Kommunalwahlen 1989, die an Häusern und Bushaltestellen in Stralsund auftauchten.

Nach dem Vortrag ist Gelegenheit zum Gespräch mit dem Publikum.

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