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Kreisdienststelle Klötze

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 65 lfm
Laufzeit: (1945 - 1947) 1952 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststellen (KD) hatten die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder KD eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Tätigkeit der Inoffiziellen Mitarbeiter
- Überwachung von Personen
- Ermittlungen zu Grenzübertritten
- Dokumente der Sportgruppe Dynamo Klötze
- Aufklärung von kirchlichen Aktivitäten
- Analyse zu Berlinfahrern des Kreises
- Ermittlungen zu unter Spionageverdacht stehenden Personen

Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes

Die registrierten Vorgänge wurden numerisch nach Jahrgängen geordnet und sind personenbezogen nutzbar. Die Zentrale Materialablage wurde anhand der dazugehörigen Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei rekonstruiert. Da die Überlieferung sehr lückenhaft war, erfolgte eine systematische Erfassung in der Datenbank "Elektronisches Personenregister" unter Vergabe einer neuen Signatur. Die Erschließung der Sachakten ist abgeschlossen.

Findmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- alphabetische Decknamenkartei
- Signaturnachweisbuch (2001)
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten

- zerrissene Unterlagen