Stand: Dezember 2021
Umfang: 54 lfm
Laufzeit: (1943) 1953 - 1989
Erschließungsstand: 100 %
Allgemeine Informationen
Die Kreisdienststellen hatten die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.Enthält u. a.
- Dienstliche Bestimmungen- Mitarbeiter-Dossiers
- Personenermittlungen
- Partei-Informationen
- Kirche
- Ausreise
- Kommunalwahl
- Auskunftsberichte zu Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)
- Versiegelung von Diensträumen während der Auflösung
- Wohnungsdurchsuchung
- Telefonüberwachung
- Fahndung
- Mobilmachung
- Operativgeldabrechnungen
- Arbeitsbücher
Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes
Die registrierten Vorgänge wurden nach laufender Nummer geordnet und die Personendaten erfasst. Die Zentrale Materialablage (ZMA) und Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei (VSH) wurden rekonstruiert. Die sachthematische Erschließung der registrierten Vorgänge und der ZMA steht noch aus. Die Unterlagen mit Sachbezug wurden erschlossen. Die relevanten Personendaten des Teilbestandes sind in der Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR) erfasst. Die Erschließung erfolgte auf der Grundlage der Ordnungs- und Verzeichnungsrichtlinien des Stasi-Unterlagen-Archivs. Ein Bearbeitungsbericht liegt vor.Findmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- (BStU)-Personenkartei
- personenbezogene MfS-Karteien