Stand: Dezember 2021
Umfang: 14 lfm
Laufzeit: 1962 - 1989
Erschließungsstand: 100 %
Allgemeine Informationen
Die Kreisdienststelle (KD) hatte die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.Enthält u. a.
- Dienstvorschriften- Jahresplanung, Arbeitspläne, Analysen und Berichte
- Objektakten
- Herstellung der Einsatz- und Mobilmachungsbereitschaft
- Personalangelegenheiten
- Schulungsmaterial
- Lageeinschätzungen
Informationen über die Bearbeitung des Bestandes
Das Schriftgut wurde in Bündelform und lose in Archivschachteln vorgefunden. Die Grobsichtung der Unterlagen erfolgte 1997. Anschließend wurden die Unterlagen erschlossen. Die Eingabe der Verzeichnungsangaben in die Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE) ist abgeschlossen. Die personenbezogenen Unterlagen sind mittels Kartei zugriffsfähig.Findhilfsmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien
- Grobsichtungsprotokolle
- Sachthematische Findkarteien