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Kreisdienststelle Pößneck

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Stand: Dezember 2021
Umfang: 11 lfm
Laufzeit: 1970 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

Die Kreisdienststellen hatten die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach-"Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.

Enthält u. a.

- Personenakten
- Kontrollen und Beobachtungen in Betrieben und Einrichtungen
- Zusammenarbeit mit dem Wehrkreiskommando
- Terrorbekämpfung
- Unterlagen zu Personen, die zur Unterbringung im Isolierungslager vorgesehen waren

Informationen über die Bearbeitung des Bestandes

Das Schriftgut war in Bündeln und lose überliefert. Die Unterlagen wurden teilweise neu geordnet und verzeichnet.

Findmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten

- 1998 wurden 25 lfm polizeilicher Ermittlungsakten zuständigkeitshalber an das Thüringische Staatsarchiv Rudolstadt übergeben