Stand: Dezember 2021
Umfang: 65 lfm
Laufzeit: 1953 - 1990
Erschließungsstand: 100 %
Allgemeine Informationen
Die Kreisdienststellen (KD) hatten die Aufgabe, die staatliche Sicherheit in ihrem Territorium zu gewährleisten. Dieses Territorialprinzip ergänzte das Prinzip der Fach- "Linien" im zentralen Ministerium und in den Bezirksverwaltungen. Es gab in jeder Kreisdienststelle eine Reihe von Standard-Referaten (z. B. Volkswirtschaft, Staatsapparat usw.), diese konnten aber durch lokale Besonderheiten ergänzt werden.Enthält u. a.
- Arbeit der Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) der Kreisdienststelle- Überwachung von Personen aus dem Verantwortungsbereich
- Kontrolle des Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutzes sowie Untersuchungen zu Havarien in den Betrieben und Tagebauen des VEB Braunkohlenkombinates "Erich Weinert"
- Parteiinformationen an die SED-Kreisleitung Hohenmölsen über die Lage im Verantwortungsbereich
Informationen über die Bearbeitung des Bestandes
Die bei Auflösung des MfS noch "aktiven" registrierten Vorgänge wurden dem Bestand zugeordnet. Damit war der Überlieferungszusammenhang wiederhergestellt. Diese Unterlagen sind zurzeit nur personenbezogen nutzbar. Die umfangreiche personenbezogene Zentrale Materialablage (ZMA) wurde anhand der zugehörigen Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei (VSH) rekonstruiert. Die unerschlossenen Unterlagen wurden in einem Schnelldurchlauf grob gesichtet. Die sachthematische Erschließung ist abgeschlossen.Findmittel (intern - Stasi-Unterlagen-Archiv):
- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- Datenbank "Dokumentensammlung" (DOSA)
- personenbezogene MfS-Karteien