Historischer Hintergrund: Eroberung der Brücke von Remagen
Am 7. März 1945 eroberte die 9. US-Panzerdivision die Ludendorff-Brücke bei Remagen (südlich von Bonn). Für die Alliierten war dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Sieg über NS-Deutschland. Denn die Brücke war einer der wenigen noch intakten Rheinübergänge. Die Sicherung eines Brückenkopfes am rechten Rheinufer ermöglichte den Alliierten, schnell ins Deutsche Reich vorzudringen, u. a. in dessen industrielles Herz: das Ruhrgebiet.
Kurz vor der Eroberung hatte die Wehrmacht vergeblich versucht, die Brücke zu sprengen – doch ihr fehlten Sprengladungen und Zeit. Zwar detonierten einzelne Sprengsätze, sie brachten das Bauwerk aber nicht zum Einsturz.
Nach der Eroberung durch die US-Armee startete die Wehrmacht mehrere Gegenangriffe mit Panzern, Bombern, Artillerie, Raketen und sogar Kampfschwimmern. Doch die Brücke hielt stand. Erst am 17. März 1945 stürzte sie aufgrund der starken Belastungen durch die Angriffe und Truppenüberquerungen ein. Dabei starben 32 US-Pioniere. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Amerikaner bereits Pontonbrücken errichtet und Tausende Soldaten über den Rhein geschickt.



