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Abgebildet sind zwei Wertmarken des sogenannten "Lagergeld", welches den Inhaftierten eines Konzentrationslagers als Währung dienen sollte. Die obere Bildhälfte wird von einer 50 Pfennig-Marke eingenommen.

Lagergeld des Konzentrationslagers Oranienburg, Quelle: BArch, Bild 102-14871 / o. Ang.

Archivgut des Bundesarchivs zu NS-Konzentrationslagern

Das Bundesarchiv verfügt über eine umfangreiche Überlieferung zu den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Lesen Sie hierzu unsere Übersicht über die Bestände mit den entsprechenden Hinweisen.

  • Abgebildet sind zwei Wertmarken des sogenannten "Lagergeld", welches den Inhaftierten eines Konzentrationslagers als Währung dienen sollte. Die obere Bildhälfte wird von einer 50 Pfennig-Marke eingenommen.
    Lagergeld des Konzentrationslagers Oranienburg bei Berlin, August 1933
  • Auf dem schwarzweißen Foto ist ein Soldat der Schutzstaffel auf einem Wachturm des Konzentrationslagers Esterwegen im Emsland zu sehen. Der Soldat schaut vom auf dem unter ihm liegenden Platz.
    Konzentrationslager Esterwegen im Emsland, Oktober 1935
  • Zu sehen ist eine Schwarzweißfotografie aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen aus dem Jahr 1941. Abgelichtet wurde ein Ausmarsch der Inhaftierten des Konzentrationslagers durch das Lagertor im Hintergrund.
    Oranienburg, Konzentrationslager Sachsenhausen, Januar – Februar 1941
  • Das Schwarzweißfoto zeigt den Eingang des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau nach der Befreiung durch sowjetische Soldaten
    Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau: Eingang nach der Befreiung, 1945
  • Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine Baracke des KZ Buchenwald nach dessen Befreiung durch US-amerikanische Truppen mit einer politischen Losung an den Außenwänden.
    Konzentrationslager Buchenwald, ca. April 1945

Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz (Oświęcim). Hier ermordeten die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen.

Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland der zentrale Tag der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, den Tag auch international zum Holocaust-Gedenktag zu erklären.

Im Bundesarchiv ist umfangreiches Archivgut zu Auschwitz und weiteren nationalsozialistischen Konzentrationslagern überliefert. Die relevanten Unterlagen werden sukzessive digitalisiert. Lesen Sie hierzu unser Auswahlinventar, um eine Vorstellung davon zu erhalten, wie vielfältig das Archivgut des Bundesarchivs zu diesem Themenkomplex ist.

Sabine Dumschat

Weiterführende Informationen

  • Blick auf das Eingangstor von Auschwitz. Im Vordergrund sind Schienen zu sehen.
    Themenbeitrag

    Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz

    Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz war das größte Gefangenenlager der Nationalsozialisten. Zeit seines Bestehens zwischen 1940 und 1945 wurden schätzungsweise rund 1,3 Millionen Menschen in den Lagerkomplex Auschwitz deportiert. Von ihnen wurden etwa 1,1 Millionen dort ermordet. Auschwitz steht heute weltweit als Symbol und Synonym für die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen, insbesondere den massenhaften und systematischen Mord an Jüdinnen und Juden. Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz von der Roten Armee befreit.

  • Themenbeitrag

    Oskar Schindler (1908–1974)

    „Weil er ein Mensch war“ – Vom Nationalsozialisten und Kriegsprofiteur zum „Gerechten unter den Völkern“

  • maschinengeschriebenes Dokument mit unterstrichenen Textpassagen
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Vorbild für Zivilcourage: Oskar Schindler

    Ab 1963 wurde Oskar Schindler von dem Oskar Schindler Survivor’s Fund (später: Oscar Schindler Fund) unterstützt, der durch den Holocaust-Überlebenden Leopold Page (auch: Poldek Pfefferberg) initiiert wurde.

  • Seite

    Bundeszentrale für politische Bildung: 27. Januar - Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus