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Das Bild zeigt eine Flüchtlingsdemonstration auf dem Marktplatz in Bonn im Jahr 1951.

Flüchtlingsdemonstration auf dem Bonner Marktplatz im Jahr 1951, Quelle: BArch, B 145 Bild-F000016-0641 / o. Ang.

Buchvorstellung

Das Bundesvertriebenenministerium zwischen NS-Diktatur und Demokratie

Zeit

05. November 2026, 18:00 - 19:30 Uhr

Ort

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Stresemannstraße 90
10963 Berlin
Telefon: 030 206 29 98-0
E-Mail: info@f-v-v.de

Veranstalter

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Stresemannstraße 90
10963 Berlin
Telefon: 030 206 29 98-0
E-Mail: info@f-v-v.de

Mitveranstalter

Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde
Finckensteinallee 63
12205 Berlin
Telefon: 030 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Das Vertriebenenministerium (1949–1969) war die oberste Bundesbehörde für die Belange der rund 8 Millionen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge in der Bundesrepublik. Nicht nur an seiner Spitze standen dabei denkbar gegensätzliche Persönlichkeiten: Der erste Minister war zur Zeit des Nationalsozialismus Widerstandskämpfer, sein Nachfolger hingegen tief in das NS-System verstrickt.

Welche Rolle spielten alte Seilschaften, Parteibücher und persönliche Netzwerke für die Arbeit, den Aufstieg und Einfluss im Vertriebenenministerium? Unterscheidet es sich dabei von anderen Bundesministerien? Der neue Band „Netzwerke des Bundesvertriebenenministeriums„ aus der Reihe „Kommunikation und Konsensfindung“ (hier kostenfrei erhältlich), herausgegeben von Mathias Beer, geht solchen Fragen erstmals systematisch nach.

Begrüßung

Dr. Roland Borchers, Direktor, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

Prof. Dr. Michael Hollmann, Präsident, Bundesarchiv, Koblenz

Keynote

Dr. habil. Mathias Beer, Kommunikation und Konsensfindung

Podium

Dr. habil. Mathias Beer, Seminar für Zeitgeschichte, Universität Tübingen, Tübingen

Dr. Stefanie Palm, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, Berlin

Prof. Dr. Michael Schwartz, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, Berlin

Moderation: Anika Kreft, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

 

Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein.

Weitere Hinweise:

Einlass: 17:30 Uhr

Büchertisch: Buchhandlung Der Zauberberg

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal Flucht, Vertreibung, Versöhnung veröffentlicht.

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