Zeit
05. November 2026, 18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Stresemannstraße 90
10963 Berlin
Telefon: 030 206 29 98-0
E-Mail: info@f-v-v.de
Veranstalter
Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Stresemannstraße 90
10963 Berlin
Telefon: 030 206 29 98-0
E-Mail: info@f-v-v.de
Mitveranstalter
Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde
Finckensteinallee 63
12205 Berlin
Telefon: 030 187770-0
E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
Eintrittspreise
Der Eintritt ist frei.
Das Vertriebenenministerium (1949–1969) war die oberste Bundesbehörde für die Belange der rund 8 Millionen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge in der Bundesrepublik. Nicht nur an seiner Spitze standen dabei denkbar gegensätzliche Persönlichkeiten: Der erste Minister war zur Zeit des Nationalsozialismus Widerstandskämpfer, sein Nachfolger hingegen tief in das NS-System verstrickt.
Welche Rolle spielten alte Seilschaften, Parteibücher und persönliche Netzwerke für die Arbeit, den Aufstieg und Einfluss im Vertriebenenministerium? Unterscheidet es sich dabei von anderen Bundesministerien? Der neue Band „Netzwerke des Bundesvertriebenenministeriums„ aus der Reihe „Kommunikation und Konsensfindung“ (hier kostenfrei erhältlich), herausgegeben von Mathias Beer, geht solchen Fragen erstmals systematisch nach.
Begrüßung
Dr. Roland Borchers, Direktor, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
Prof. Dr. Michael Hollmann, Präsident, Bundesarchiv, Koblenz
Keynote
Dr. habil. Mathias Beer, Kommunikation und Konsensfindung
Podium
Dr. habil. Mathias Beer, Seminar für Zeitgeschichte, Universität Tübingen, Tübingen
Dr. Stefanie Palm, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, Berlin
Prof. Dr. Michael Schwartz, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, Berlin
Moderation: Anika Kreft, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein.
Weitere Hinweise:
Einlass: 17:30 Uhr
Büchertisch: Buchhandlung Der Zauberberg
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal Flucht, Vertreibung, Versöhnung veröffentlicht.