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Aktendeckel zum Objektvorgang „Landesdurchgangslager Aurich“ des MfS

Aktendeckel zum Objektvorgang „Landesdurchgangslager Aurich“ des MfS, Quelle: BArch, MfS, BV Neubrandenburg, AS, Nr. 5/723

Vortrag

DDR-Flüchtlinge in westlichen Aufnahmelagern

Zwischen Geheimdiensten und Hilfsorganisationen

Zeit

18. November 2026, 19:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg
Telefon: 030186651600
E-Mail: neubrandenburg.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg
Telefon: 030186651600
E-Mail: neubrandenburg.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Im Zuge des Aufnahmeverfahrens fanden sich ostdeutsche Flüchtlinge in West-Berliner und westdeutschen Aufnahmelagern einer hohen Zahl an Befragungen ausgesetzt. Sowohl nationale als auch internationale Geheimdienste und Regierungen waren an Informationen aus der DDR interessiert. Die Staatssicherheit wiederum interessierte sich für die Arbeit der westlichen Geheimdienste und deren Informationsgewinnung. All dies ist in den Stasi-Unterlagen erfasst und überliefert.

Aber auch nichtstaatliche Akteure wie die „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“ nutzten das Wissen der neuen Bundesbürger für ihre politischen Ziele und Aktionen in der DDR und im Westen.

In seinem Vortrag vertritt der US-Amerikaner Dr. Keith Allen (Ökonom, Historiker) die These, dass die Überprüfung von Ostdeutschen in der Bundesrepublik und West-Berlin die bürgerlichen Freiheiten der Neuankömmlinge einschränkte.

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