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Schwarz-Weiß-Aufnahme mit Wolf Biermann, hinter einem Tisch mit vielen Mikrofonen sitzend und einen Zettel in der Hand haltend, neben ihm zwei rauchende Herren

Wolf Biermann, Heinrich Böll und Günther Wallraff (v.l.n.r.) bei einer Pressekonferenz zur Ausbürgerung Biermanns aus der DDR, 19. November 1976, Quelle: BArch, B 145 Bild-00013889 / Schaack, Lothar

Vortrag und Gespräch

Vor 50 Jahren: Die Ausbürgerung von Wolf Biermann und die Folgen

Zeit

05. November 2026, 18:00 - 21:00 Uhr

Ort

Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaft der Staatssicherheit Rostock
Grüner Weg 5
18055 Rostock

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Rostock
Straße der Demokratie 2
18196 Waldeck-Dummerstorf
Telefon: 030 18665-1200
E-Mail: rostock.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Mitveranstalter

Landeszentrale für politische Bildung M-V/Dokumentations- und Gedenkstätte (DuG)
Grüner Weg 5
18055 Rostock

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

„Meine Ausbürgerung 1976 gilt bei Historikern als der Anfang vom Ende der DDR. Doch was Deutschland damals erschüttert hat, war nicht das Schicksal eines deutsch-deutschen Liederpoeten mit der Gitarre, sondern die unerwartete Protestbewegung – und zwar in der DDR selbst! – gegen diese Ausbürgerung.“ (*)

So blickt Wolf Biermann auf seinen Rauswurf aus der DDR während einer Konzert-Reise in der BRD zurück. Der von der Stasi entwickelte Plan ging zwar auf, jedoch hatte niemand mit derartigen Folgen gerechnet. Arno Polzin (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Berlin) berichtet zum 50. Jahrestag über diese Ereignisse und lädt anschließend gemeinsam mit Dr. Volker Höffer (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Rostock) zum Gespräch ein.

*aus Dokumentenheft Bundesarchiv „Staatsbürgerliche Pflichten grob verletzt. – Der Rauswurf des Liedermachers Wolf Biermann 1976 aus der DDR“ (Berlin 2016)

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