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Es ist ein Plakat am Haus der Offenen Arbeit zu sehen. Um das Plakat herum sind Pflanzen am Haus zu sehen. Auf dem Plakat ist 'Offene Arbeit' zu lesen.

Innenhof der Offene Arbeit Erfurt, Quelle: Offene Arbeit Erfurt

Zeitzeugengespräch

Die Offene Arbeit in Erfurt

Engagement, Stasi-Überwachung und Umbruch

Zeit

26. November 2026, 17:00 - 19:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt
Petersberg Haus 19
99084 Erfurt
Telefon: 030 18665-4700
E-Mail: erfurt.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt
Petersberg Haus 19
99084 Erfurt
Telefon: 030 18665-4700
E-Mail: erfurt.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Gemeinsam gegen das DDR-Regime: Die Offene Arbeit Erfurt war seit Ende der 1970er Jahre ein Schutzraum unkonventioneller, kirchlicher Jugendarbeit. Zugleich entfaltete sie in den 1980er Jahren eine Strahlkraft in die Gesellschaft mit Friedensinitiativen, ihrem Engagement zur Altstadtrettung und Kunstaktionen. Trotz Überwachung und Zersetzungsversuchen durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) engagierten sich die Aktivistinnen und Aktivisten der Offenen Arbeit zivilgesellschaftlich. Am 4. Dezember 1989 beteiligten sie sich entscheidend an der Besetzung der Erfurter Stasi-Zentrale.

 

Anlässlich der Besetzung der Bezirksverwaltung (BV) Erfurt vor 37 Jahren sprechen die Zeitzeugen Tely Büchner (Erfurter Kulturquartier), Wolfgang Musigmann (Offene Arbeit Erfurt) und Matthias Sengewald (Gesellschaft für Zeitgeschichte e.V.) über ihre Erinnerungen an die Jahre 1985 bis 1990. Dr. Anne Stiebritz (Thüringer Archiv für Zeitgeschichte “Matthias Domaschk“, Jena/ FSU Jena) moderiert das Gespräch und fragt nach Erfahrungen angesichts politischer Repression und nach dem Aufarbeiten der Stasi-Akten in den 1990er Jahren.

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