Zeit
21. April 2026, 18:30 - 20:00 Uhr
Ort
Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103
"Haus 22" 1.OG
10365 Berlin
Telefon: 030 18 665-6699
E-Mail: campus@bundesarchiv.de
Veranstalter
Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv
Frankfurter Allee 204
10365 Berlin
Telefon: 030 18 665-6699
E-Mail: campus@bundesarchiv.de
Mitveranstalter
Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Ruschestraße 103
10365 Berlin
Telefon: +49 30 577 998 010
E-Mail: info@havemann-gesellschaft.de
Eintrittspreise
Der Eintritt ist frei.
Am 26. April 1986 erschütterte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die Welt. Zunächst versuchte die Sowjetunion das Unglück zu vertuschen. Dann spielte die SED-Führung die Folgen des Super-GAUs für die DDR herunter. Doch die Menschen hinterfragten die Sicherheit der Atomkraftwerke in der DDR und so stärkte die Verharmlosungsstrategie die Umweltbewegung.
Dr. Florian Schikowski (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) hat den Band 1986 der Reihe „Die DDR im Blick der Stasi“ bearbeitet und wird die Rolle der Stasi beim Umgang mit Tschernobyl analysieren. Im Anschluss diskutiert er über die Geschichte der Atomkraft in der DDR mit den Autoren Prof. Dr. Andreas Jüttemann und Gunnar Klack, deren neues Buch „Strahlende Zukunft? Atomkraft in der DDR“ demnächst erscheinen wird.
Prof. Dr. Daniela Münkel (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) moderiert die Diskussion.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Buchvorstellung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Lesebühne statt.
Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. durchgeführt.
Der Zugang zum Veranstaltungssaal ist leider nicht barrierefrei.