Zeit
26. November 2026, 18:00 - 20:00 Uhr
Ort
Bundesarchiv Koblenz
Potsdamer Straße 1
56075 Koblenz
Telefon: 0261 505-0
E-Mail: veranstaltungen@bundesarchiv.de
Veranstalter
Bundesarchiv Koblenz
Potsdamer Straße 1
56075 Koblenz
Telefon: 0261 505-0
E-Mail: veranstaltungen@bundesarchiv.de
Mitveranstalter
Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva e.V.
Schöffengasse 1
56070 Koblenz
Pro Justiz Rheinland e.V.
Rheinstraße 20
56068 Koblenz
Eintrittspreise
Der Eintritt ist frei.
Was geschah mit den NS-Tätern nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Welche Verbrechen wurden aufgeklärt, welche Täter zur Verantwortung gezogen – und warum blieb so vieles ungesühnt? Die strafrechtliche Aufarbeitung der NS-Verbrechen kam in den 1950er Jahren nur schleppend voran. 1958 wurde deshalb in Ludwigsburg die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen gegründet. Ihre Aufgabe: NS-Verbrechen systematisch aufzuklären, Beweise zu sichern und Ermittlungen gegen mutmaßliche Täter vorzubereiten.
Dr. Peter Gohle (Bundesarchiv) und Dr. Peter Itzel, seinerzeit als Staatsanwalt bei der Zentralen Stelle tätig, geben Einblicke in deren Ermittlungsarbeit. Anhand ausgewählter Fälle – auch aus Koblenz und Rheinland-Pfalz – zeigen, wie NS-Verbrechen aufgeklärt und Täter verfolgt wurden. Zugleich sprechen sie über den Umgang der Nachkriegsgesellschaft mit ihrer NS-Vergangenheit.
Moderation: Hubert Huffer, Freundschafskreis Koblenz-Petah Tikva e.V.
Im Anschluss laden wir Sie ein, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Bundesarchiv, Pro Justiz Rheinland e.V. und Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva e.V.