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Hans Linke (1. Reihe, vierter von rechts) bei einer Dienstveranstaltung in der BV Suhl

Hans Linke (1. Reihe, vierter von rechts) bei einer Dienstveranstaltung in der BV Suhl, Quelle: BArch, MfS, BV Suhl, ZPL, Fo 2151, Fo 1.

Vortrag und Führung

Hans Linke

Leiter der Abteilung für Sicherheitsfragen der SED-Bezirksleitung

Zeit

27. August 2026, 17:00 - 18:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Suhl
Weidbergstraße 34
98527 Suhl
Telefon: 030 18665-4511
E-Mail: suhl.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Suhl
Weidbergstraße 34
98527 Suhl
Telefon: 030 18665-4511
E-Mail: suhl.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Hans Linke prägte von 1969 bis 1989 maßgeblich die Sicherheitsarchitektur zwischen Rhön und Thüringer Wald. Als Abteilungsleiter für Sicherheitsfragen der SED-Bezirksleitung Suhl war er beispielsweise an Bestätigungen von Reisekadern, der Erlaubniserteilung von Zuzügen ins Sperrgebiet, der Untersuchung von Grenzdurchbrüchen oder der Zurückdrängung von Übersiedlungsersuchen federführend beteiligt. Ferner fielen auch  die Aufklärung von Bränden und Havarien, Fragen der Landesverteidigung und die Bekämpfung der Opposition in seinen Verantwortungsbereich. Dementsprechend arbeitete Linke eng mit der Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit und der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei zusammen. Hierarchisch gesehen stand für Linke und dessen Abteilung dabei fest, dass die beiden Institutionen im Auftrag der SED die staatliche Ordnung zu sichern hatten.
Der Historiker und Archivar Sascha Münzel (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) wird in seinem Vortrag Dokumente aus dem Staatsarchiv Meiningen und dem Stasi – Unterlagen-Archiv Suhl vorstellen und die Tätigkeit Hans Linkes und dessen Abteilung beleuchten.

Bereits um 16:00 Uhr bietet eine Archivführung Einblicke in die Überlieferungen der Stasi im Bezirk Suhl. Die Besucherinnen und Besucher erfahren, wie die Geheimpolizei mit Karteikarten arbeitete, warum sie die Post kontrollierte und wie das Archiv heute mit den Unterlagen umgeht.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen zu stellen. Für die Antragstellung ist ein gültiges Personaldokument notwendig.

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