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Schwarz-Weiß-Foto von Helmut Schmidt und Erich Honecker in Mänteln bei einem Winterspaziergang

er Generalsekretär des Zentralkomitees der SED, Erich Honecker (rechts) und Bundeskanzler Schmidt bei einem Spaziergang am Döllnsee. Bundeskanzler Schmidt ist zu politischen Gesprächen in der DDR., Quelle: Bundesregierung, B 145 Bild-00005105 / Reineke, Engelbert

Vortrag

Helmut Schmidt in Güstrow

Ausnahmezustand für die Stasi

Zeit

24. November 2026, 18:00 - 19:30 Uhr

Ort

Volkshochschule Landkreis Rostock in Güstrow
John-Brinckman-Straße 4
18273 Güstrow

Veranstalter

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
Görslow, Resthof
19067 Leezen
Telefon: 030 18665 -1400

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Helmut Schmidt in Güstrow - Ausnahmezustand für die Stasi

mit Dr. Konstanze Soch, Bundesarchiv − Stasi-Unterlagen-Archiv
Moderation: Corinna Kalkreuth, Leiterin Bundesarchiv − Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin

Im Dezember 1981 besuchte Bundeskanzler Helmut Schmidt die DDR und dabei auch Güstrow. Politisch betrachtet war dieser Besuch für die DDR-Führung in zweierlei Hinsicht heikel. Mit Blick auf das deutsch-deutsche Verhältnis befand man sich im Streit mit der Regierung Schmidt. Nach innen fürchtete die SED ähnliche Jubel-Bilder, wie beim Besuch von Willy Brandt in Erfurt ca. 10 Jahre zuvor. Der DDR-Sicherheitsapparat befand sich daher im Ausnahmezustand. Insgesamt waren 19.000 Stasi-Mitarbeiter und 18.000 Polizisten im Einsatz. Die Stadt wurde in ein Potemkinsches Dorf verwandelt. Der Vortrag stellt die Perspektive der Stasi auf dieses Ereignis dar.

Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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