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Das Bild zeigt auf rotem Hintergrund eine stilisierte Frauenfigur, die zu einer Menge an Frauen spricht, über denen sie steht. Sie hat den linken Arm ausgestreckt und zeigt auf die Menge, zu der sie spricht. Links über ihr ist der Titel des Buches beziehungsweise der Sonderausstellung zu sehen.

Coverbild der Sonderausstellung „Schwestern, zerreißt eure Ketten!“ des Forum 1848 am Friedhof der Märzgefallenen, Berlin, und Titelbild des gleichnamigen Begleitbuches (Ausschnitt), Quelle: AddF, Kassel, Sign.: A-F2-00064

Ausstellungseröffnung

Schwestern, zerreißt eure Ketten

Frauen und die Revolution von 1848/49

Zeit

17. September 2026, 18:00 Uhr

Ort

Städtische Galerie Fruchthalle
Kaiserstraße 48
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv Rastatt – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 (Schloss)
76437 Rastatt
Telefon: 030 18665-1133
E-Mail: erinnerung@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Schwestern zerreißt eure Ketten. Frauen und die Revolution von 1848/49“ in Rastatt erläutern Dr. Susanne Kitschun (Leiterin des forum 1848 am Friedhof der Märzgefallenen, Berlin) und Dora Busch (Kuratorin der Sonderausstellung) die Lebenswelten und Handlungsfelder von Frauen von 1848. Roland Walter stimmt musikalisch in das Thema der Ausstellung ein.

Die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutsche Geschichte präsentiert die Sonderausstellung in Kooperation mit der Stadt Rastatt und dem Förderverein der Erinnerungsstätte.

Die Revolution von 1848/49 war in ganz Europa auch eine Revolution der Frauen. Sie wollten die unsichtbaren Ketten zerreißen, die ihr Leben bestimmten. Sie kämpften gegen soziale Not und für politischen Wandel – und begehrten gegen eine Ordnung auf, die sie gesellschaftlich und rechtlich unterdrückte. Doch wie sah das Leben von Frauen um 1848 aus? Wie gestalteten sie die Gesellschaft mit? Und wofür kämpften sie, als im März 1848 auch in Berlin die Revolution ausbrach?

Abseits der politischen Reden in der Frankfurter Paulskirche, in der sie nur in den Zuschauerrängen zugelassen waren, wurden Frauen ebenso aktiv wie Männer. Bei der "Kartoffelrevolution" von 1847 stürmten sie wegen zu hoher Preise Berliner Marktstände und bei den Barrikadenkämpfen im März 1848 gossen sie Gewehrkugeln für die Kämpfenden. Und nach der Revolution griffen Frauen durch die sogenannte "Katzenmusik" unbeliebte Entschiedungsträger an und bekannten sich durch Fahnenstickereien in den Farben Schwarz-Rot-Gold zu den Idealen der Revolution. 

ACHTUNG: Die Sonderausstellung ist nicht in der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte im Rastatter Schloss zu sehen. Die Sonderausstellung wird in Kooperation mit der Stadt Rastatt und dem Förderverein der Erinnerungsstätte in der Städtischen Galerie Fruchthalle in Rastatt gezeigt. Dort findet auch die Ausstellungseröffnung statt.

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Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei!

Zu anderen Zeiten gelten die Eintrittspreise der Städtischen Galerie Fruchthalle
Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2 Euro | Eintritt frei am 1. Freitag im Monat

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