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Ein Haus mit Hecke. Das Haus hat acht Fenster an der Front. Aus einem hängt ein Wäscheteil heraus. Ein Schild mit Aufschritt ist zu erkennen. Im Hintergrund ein Wald.

MfS-Ferienheim „Kapellmühle“ in Günserode, Quelle: BArch, MfS, VRD, Nr. 8913, Blatt 268, Bild 17

Vortrag und Führung

Stasi-Akte Spezial

Wo die Stasi Urlaub machte

Zeit

19. November 2026, 17:00 - 18:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt
Petersberg Haus 19
99084 Erfurt
Telefon: 030 18665-4700
E-Mail: erfurt.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Erfurt
Petersberg Haus 19
99084 Erfurt
Telefon: 030 18665-4700
E-Mail: erfurt.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Wie war das Ferienwesen der Stasi organisiert und wem unterstellt? Wie erfolgte die Überwachung der Unterkünfte? Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) verfügte seit seiner Gründung über ein eigenes Ferien- und Erholungswesen. Die Kampfkraft der Mitarbeitenden sollte erhalten, gar gesteigert werden. Die Stasi wollte zudem mögliche Unzufriedenheit im Dienst entgegenwirken. Im DDR-Bezirk Erfurt existierte u.a. das Ferienheim "Magnus Poser“ in Friedrichroda. Hinzu kamen diverse Bungalows und Hütten für Urlaubsgäste, beispielsweise in Tabarz, Gräfenroda, Tambach-Dietharz oder am Kelbraer Stausee.

Der Referent Sascha Münzel (Bundesarchiv) geht diesen und weiteren Fragen nach und stellt die Ergebnisse seiner Arbeit vor. Neben Auszügen aus Stasi-Akten wird auch deren Ursprung und Quellenwert beleuchtet.

Bereits um 16:00 Uhr findet eine Führung durch die Karteiräume und das Archiv statt.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

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