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Szene aus dem Dokumentarfilm „Stolz und Eigensinn“

Szene aus dem Dokumentarfilm „Stolz und Eigensinn“, Quelle: Edition Salzgeber

Filmvorführung

Stolz und Eigensinn (Dokumentarfilm)

Campus-Kino 2026

Zeit

20. August 2026, 19:30 Uhr

Ort

Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
Ruschestraße 103
Innenhof
10365 Berlin
Telefon: 030 18665 - 6770
E-Mail: campus@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv
Frankfurter Allee 204
10365 Berlin
Telefon: 030 18665 - 6770
E-Mail: veranstaltungen.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Mitveranstalter

Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung zur SED-Diktatur
Franz-Jacob-Str. 4 B
10369 Berlin
Telefon: 030 24 07 92-0
E-Mail: info@aufarbeitung-berlin.de

Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Klosterstraße 66
10179 Berlin
Telefon: +49 30 577 9980 56

Eintrittspreise

Der Eintritt ist frei.

Kurz nach der Wende trifft Ostdeutschland die zweite große Entlassungswelle. Vor allem Frauen in Industrie-Großbetrieben der DDR, die gigantische Tagebaubagger steuern, Briketts in Züge verladen und das Chemiewerk Leuna überwachen, verlieren ihre Jobs. Rückblickend erzählen sie selbstbewusst von der Unabhängigkeit, die ihnen ihre Arbeit einst gab. Zwischen verlorenen Utopien und radikalem Umbruch erinnern sie sich an ihren Arbeitsalltag in heute verschwundenen Fabriken und Braunkohlegruben. Ein eindringlicher Film über eine Generation von Frauen, die sich ihren Stolz und Eigensinn bis heute bewahrt hat.

Dokumentarfilm, 2025, Regie: Gerd Kroske, 113 Min.

Moderation: Rebecca Hernandez Garcia (Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.)

Vorprogramm

17:30 Uhr: „Die Stasi und die Frauen“. Führung zum Stasi-Unterlagen-Archiv, 60 Min.

Anmeldung zu den Führungen erforderlich unter: einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de

Das Campus-Kino wird vom Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv, dem Berliner Aufarbeitungsbeauftragten und der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. veranstaltet. Medienpartner sind radioeins, Der Tagesspiegel und der HIMBEER Verlag. Das Campus-Kino findet unter Mitwirkung von Stasimuseum, UOKG e. V., DOH Doping Opfer Hilfe e. V. und dem Bürgerkomitee 15. Januar e. V. statt.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Campus-Kinos

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Campus-Kino".

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