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Untersuchungshaft in einem Stasi-Gefängnis

Untersuchungshaft in einem Stasi-Gefängnis, Quelle: BStU, MfS, Abt. XIV, Fo, Nr. 69, Bild 13

Justiz

Die Stasi hatte eine besondere Rolle im Justizsystem der DDR. Einerseits führte das MfS als "Untersuchungsorgan" selbst Ermittlungsverfahren und unterhielt eigene Gefängnisse. Andererseits überwachte die Stasi als Geheimpolizei die Justiz mit nachrichtendienstlichen Mitteln.

Alle Beiträge zum Thema Justiz

  • Matthias Domaschk sitzt auf einem Bordstein am Marktplatz Jena. Er blättert durch mehrere Zettel, die er sich auf den Schoß gelegt hat.
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    Tod in Stasi-U-Haft

    Das viel zu kurze Leben von Matthias Domaschk

    Am frühen Abend des 10. April 1981 stieg der 23-jährige Matthias Domaschk zusammen mit seinem Freund Peter Rösch in Jena in einen Zug nach Ost-Berlin. Sie wollten zu einer Geburtstagsfeier. Doch eine Stunde vor Berlin wurden beide aus dem Zug geholt. Ein Verhörmarathon begann, der zwei Tage ...

  • Einlieferungsanzeige von Paul Merker. Rechts befindet sich ein Passbild von Merker.
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    Vom Spitzenkader zum "imperialistischen Agenten"

    Nach zweieinhalb Jahren Untersuchungshaft wurde der SED-Funktionär Paul Merker 1955 vom Obersten Gericht der DDR zu einer achtjährigen Zuchthausstrafe verurteilt, weil er angeblich staatsfeindliche Verbindungen unterhalten habe. Pläne, ihn zum Hauptangeklagten eines großen politischen ...

  • Blick von oben auf die Untersuchungshaftanstalt Potsdam
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    Widerstand in DDR-Haftanstalten

    In den Gefängnissen des SED-Staates war die Repression besonders stark, Kontrolle und Bevormundung allgegenwärtig. Trotzdem protestierten aber immer wieder Häftlinge mit dem Mut der Verzweiflung gegen das SED-Regime, Missstände im Strafvollzug oder ihre persönliche Notlage.

  • Akten im Stasi-Unterlagen-Archiv
    Themenbeitrag

    Wer war wer in Hoheneck?

    Stasi und Strafvollzug

    Hoheneck in Stollberg zählt zu den Orten, die zum Synonym für Schrecken und Leid wurden. Von 1950 bis 1989 befand sich hier das zentrale Frauengefängnis der DDR.

  • Ein Häftling wird von zwei Aufsehern einen Gang entlang geführt.
    Themenbeitrag

    Misstrauen hinter Gittern

    Jeder 20. Häftling in DDR-Haftanstalten war im Jahr 1989 als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Staatssicherheit verpflichtet. Die Zusammenarbeit mit der Geheimpolizei ist unter den repressiven Bedingungen der Haft anders zu werten, als die in Freiheit. Besondere Umstände galten sowohl für die ...

  • Im Zellenblock der Stasi-U-Haftanstalt 'Roter Ochse'
    Themenbeitrag

    Eingesperrt im "Roten Ochsen"

    Der "Rote Ochse" war die zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Halle. Für viele Inhaftierte war sie Zwischenstation auf dem Weg in die nächste Haftanstalt. Andere verbüßten dort eine jahrelange Haftstrafe.

  • Blick auf die Anklagebank beim Nürnberger Prozess. Zu sehen sind die Hauptkriegsverbrecher Karl Dönitz, Erich Raeder, Baldur von Schirach, Fritz Sauckel, Alfred Jodl, Franz von Papen, Arthur Seyß-Inquart, Albert Speer, Konstantin von Neurath, Hans Fritsche, Hermann Göring, Rudolf Hess, Joachim von Ribbentrop, Wilhelm Keitel, Ernst Kaltenbrunner, Alfred Rosenberg, Hans Frank, Wilhelm Frick, Julius Streicher, Walter Funk und Hjalmar Schacht. Hinter den Angeklagten stehen amerikanische Militärpolizisten mit weißen Helmen.
    Themenbeitrag

    „Die Welt klagt an!“ NS-Verbrecher vor Gericht

    Der Nürnberger Prozess 1945–1946

    Vom 20. November 1945 bis zum 1. Oktober 1946 mussten sich hochrangige Repräsentanten des NS-Regimes im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess für ihre Taten verantworten. Das Bundesarchiv verwahrt zahlreiche Dokumente, Fotos und Filme zu dem wegweisenden Prozess.

  • Luftaufnahme vom nördlichen Teil der Oktoberfestwiese. Ein weißer Pfeil markiert den Ort der Bombenexplosion.
    Themenbeitrag

    Terror auf der „Wiesn“

    Das Oktoberfestattentat 1980 in den Beständen des Bundesarchivs

    Am 26. September 1980 wurden durch das Oktoberfestattentat in München 13 Menschen getötet und mehr als 200 zum Teil schwer verletzt. Das Attentat gilt als der schwerste Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik, verübt vom Rechtsextremisten Gundolf Köhler. Dokumente des Bundesarchivs geben ...