Grußwort des Vorsitzenden
Liebe Freunde der Freiheit!
Seit über 175 Jahren schauen wir alle mit Stolz auf die Vorkämpferinnen und Vorkämpfer von 1848/1849. Ohne sie wäre unsere Demokratie heute eine andere. Denn bis heute wirken die Ideen der Revolution 1848/49 in unserer Gesellschaft und unserer Verfassung nach.
In diesen über 175 Jahren haben wir in unserem Land immer wieder um unsere Freiheit und für Demokratie kämpfen müssen. Auch heute erleben wir eine weltweite Entwicklung, dass Demokratie und Freiheit unter Druck stehen.
Bundespräsident Gustav W. Heinemann war es wichtig, das Gedächtnis an Männer und Frauen in Erinnerung zu rufen, die für Freiheit, Recht und Einheit gekämpft haben. Er gab den Impuls zur Einrichtung der Erinnerungsstätte für die Freiheitbewegungen in der deutschen Geschichte. Sein Anliegen ist nach wie vor aktuell: Eine moderne, pluralistische Gesellschaft braucht den Bezugspunkt zu zentralen Werten unserer staatlichen Ordnung, um die Herausforderungen der Gegenwart zu bestehen und auf Gefährdungen der Demokratie angemessen zu reagieren.
Die Mitglieder des Fördervereins unterstützen die Erinnerungsstätte auf diesem Weg. Sie begleiten die konzeptionelle Weiterentwicklung der Ausstellung, regen Veranstaltungen an, fördern die Entwicklung von Arbeitsmaterialien für Schulklassen und die Durchführung von Lehrerfortbildungen.
Wir laden Sie ein – machen Sie mit!
Ihr Jonas Weber
Vorsitzender des Fördervereins Erinnerungsstätte e. V.



