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Ein deutscher Soldat steht auf der Zitadelle in Kiew. Im Hintergrund sind das Höhlenkloster („Kloster Laora“) und die brennende Brücke über den Fluss Dnjepr zu sehen.

Deutscher Wachtposten in Kiew, 19. September 1941, Quelle: BArch, Bild 183-L20208 / Schmidt

Zweiter Weltkrieg

Sechs Jahre lang tobte der Zweite Weltkrieg in Europa. In verschiedenen Online-Beiträgen stellt das Bundesarchiv Archivalien zu dem globalen Konflikt vor, der zwischen 1939 und 1945 über 60 Mio. Menschenleben kostete.

Alle Beiträge zum Thema Zweiter Weltkrieg

  • Blick auf das Eingangstor von Auschwitz. Im Vordergrund sind Schienen zu sehen.
    Themenbeitrag

    Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz

    Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz war das größte Gefangenenlager der Nationalsozialisten. Zeit seines Bestehens zwischen 1940 und 1945 wurden schätzungsweise rund 1,3 Millionen Menschen in den Lagerkomplex Auschwitz deportiert. Von ihnen wurden etwa 1,1 Millionen dort ...

  • Bundeskanzler Willy Brandt kniet vor dem Ehrenmal für die Toten des Warschauer Ghettoaufstands nieder.
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Kniefall von Willy Brandt in Warschau

    7. Dezember 1970

    Am 7. Dezember 1970 besuchte der Bundeskanzler das Mahnmal zum Gedenken an den Aufstand im jüdischen Ghetto 1943.

  • [Handschriftliche Ergänzung: Div. Kmor Tub. 177]  Artillerie-Regiment 156 Ia  Rgt. St. Qu., 19.11.1941  [Stempel: Rdo. 56. Inf. Div. Eing. 19. November 1941 Br. B. Nr. [Auslassung] Anl. [Auslassung] Bearb. Nr. [Handschriftliche Ergänzung: Ia [Kürzel: L.]]]  Der 56. Infanterie-Division  Anliegend wird der Bericht des Kommandeurs der I./A. R. 156 über die für den 25.10.1941 angeordneten Vergeltungsmaßnahmen im Orte P. Chozum südostw. Briansk, vorgelegt. [Kürzel: [unleserlich]]  [Unterschrift: Strecker]  2 Anlagen
    Geschichtsgalerie

    Der Kindermord von Chozum – Deutsche Soldaten im Abgrund

    Ein Schlaglicht auf die alltägliche Dimension des deutschen Vernichtungskriegs im Osten.

    In den Anlagen des Kriegstagebuchs der 56. Infanterie-Division überliefern eine Handvoll Dokumente ein schweres Verbrechen – geradezu „nebenbei“ begangen und als bedauerliche Notwendigkeit dargestellt.

  • Liste der männlichen Häftlinge des KZ Groß-Rosen, die in der Fabrik von Oskar Schindler eingesetzt wurden, 18. April 1945
    Themenbeitrag

    Oskar Schindler (1908–1974)

    „Weil er ein Mensch war“ – Vom Nationalsozialisten und Kriegsprofiteur zum „Gerechten unter den Völkern“

    Wie viele andere Unternehmer, die darauf hofften, nach dem Überfall des nationalsozialistischen Deutschlands in Polen profitable Geschäfte zu machen, kam Oskar Schindler 1939 ins besetzte Krakau. Doch aus dem rücksichtslosen und erfolgreichen Geschäftsmann wurde ein Vorbild für Mut und ...

  • Schwarz-Weiß-Aufnahme mit sieben Männern in Anzügen und drei Männern in Uniform in einem mondän eingerichteten Raum
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Münchener Abkommen

    29. September 1938

    In der Nacht vom 29. auf den 30. September 1938 unterzeichneten Deutschland, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Italien das Münchener Abkommen.

  • erste Seite eines mit Schreibmaschine geschriebenen Vermerks zu einer Befragung von Christoph Probst
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Siebtes Flugblatt der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“

    18. Februar 1943

    Bei seiner Verhaftung am 18. Februar 1943 trug Hans Scholl den Entwurf für ein siebtes Flugblatt bei sich. Der Schrifttext fand Eingang in die Ermittlungsakten der Gestapo München.

  • Deutsche Soldaten auf einer Straße vor brennenden Gebäuden.
    Geschichtsgalerie

    Der Blick der Besatzer – Der Warschauer Aufstand im Spiegel deutscher Propagandafotos

    Die fotografische Überlieferung in den Beständen „Bild 101 I“ und „Bild 146“

    Im Warschauer Aufstand leistete die polnische Heimatarmee im Sommer 1944 erbitterten Widerstand gegen das NS-Regime. Die Fotoüberlieferung der Propagandakompanien der Wehrmacht im Bundesarchiv zeigt den Blick der deutschen Besatzer auf den 63-tägigen Aufstand.

  • Nationalsozialisten mit Plakaten auf der Langen Brücke in Danzig im Vorfeld der Volkstagswahlen
    Themenbeitrag

    Vom Freistaat zum Nationalsozialismus

    Die Stadt Danzig 1920–1945

    Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die ehemalige Hansestadt Danzig in Pommern ein autonomer Freistaat. Anfang der 1930er Jahre gewannen die Nationalsozialisten an Einfluss, im Zweiten Weltkrieg annektierte das Deutsche Reich die Stadt. Fotos und Dokumente aus dem Bundesarchiv beleuchten die ...

  • Mehrere amerikanische Soldaten stehen auf der beschädigten Brücke von Remagen. Links sind ein Jeep und ein LKW mit Anhänger zu sehen, auf dem ebenfalls Soldaten sitzen.
    Dokument zur Zeitgeschichte

    „Wer nicht in Ehren lebt, stirbt in Schande“ – Erlass Albert Kesselrings nach der Eroberung der Brücke von Remagen

    März 1945

    Nach der Eroberung der Brücke von Remagen durch die US-Armee am 7. März 1945 ließ Hitler vier deutsche Offiziere hinrichten. Der Oberbefehlshaber West, Albert Kesselring, forderte in einem Erlass, solche Fälle auch in Zukunft hart zu bestrafen.  

  • Schriftdokument mit Maschinentext und roten Rändern sowie NSDAP-Emblem im Kopfbereich
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Rundschreiben der NSDAP-Partei-Kanzlei zur Versorgungslage im Herbst/Winter 1944

    14. Dezember 1944

    Der Rückzug der Wehrmacht an allen Fronten und der Verlust der eroberten Gebiete wirkten sich auf die Lebensmittelversorgung im Deutschen Reich aus. Dies spiegelt sich u. a. in den Akten der NSDAP-Partei-Kanzlei wider, z. B. im hier vorgestellten Rundschreiben Martin Bormanns.

  • Rundschreiben in Maschinentext auf Briefpapier mit NSDAP-Emblem
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Versorgung der Bevölkerung mit Weihnachtsbäumen zu Kriegszeiten

    9. Dezember 1944

    Martin Bormann, Leiter der NSDAP-Partei-Kanzlei betonte in einem Rundschreiben im Dezember 1944 die Wichtigkeit der Versorgung der Bevölkerung mit Weihnachtsbäumen.

  • Mehrere ältere Männer mit Gewehren und einer Armbinde mit der Aufschrift „Deutscher Volkssturm“ stehen aufgereiht nebeneinander.
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Letztes Aufgebot – Erlass über die Bildung des „Deutschen Volkssturms“

    25. September 1944

    Mit der Bildung des „Deutschen Volkssturms“ wollte Adolf Hitler die drohende Niederlage im Zweiten Weltkrieg abwenden. In einem „Führererlass“ rief er alle wehrfähigen Männer zwischen 16 und 60 Jahren zu den Waffen und verkündete die zu treffenden organisatorischen Maßnahmen.

  • Schwarz-Weiß-Aufnahme mit Stauffenberg, Hitler und weiteren Personen beim Händeschütteln und Reden
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Attentat auf Adolf Hitler

    20. Juli 1944

    Am 20. Juli 1944 versuchte eine um Claus Schenk Graf von Stauffenberg formierte Gruppe, Adolf Hitler mit einem Bombenanschlag zu töten.

  • Frankfurt, a.M., den 7. Januar 1949  189 9 / 2  Allgemeiner Bericht über den Marshall-Plan für 1948  Man begegnet immer wieder der Frage, ob das Schwergewicht des Marshall-Planes im Bereiche der Politik oder der Wirtschaft zu suchen sei. Die Anschauung, es handle sich um eine rein wirtschaftliche Aktion, überwiegt - wenn auch nicht in dieser abstrakten Formulierung - bei der breiten Masse der Bevölkerung Westeuropas, die vielfach - und das gilt insbesondere für Westdeutschland - den Wunsch zum Vater des Gedankens werden lässt und dementsprechend mit dem Begriff 'Marshall-Plan' die Vorstellung von gefüllten Schaufenstern verbindet, in denen die 'Geschenke' aus dem reichen Kontinent jenseits des grossen Wassers zu sehen sind, die aller Not ein Ende machen sollen. Dagegen wird der Marshall-Plan von der grossen Nation des Ostens in erster Linie als 'politisches Instrument' betrachtet, ein Ausdruck, welcher dort im Sinne von Machtpolitik, von kühl berechneten Massnahmen einer bestimmten Gruppe zur Sicherung ihres Einflusses verstanden wird. Aber beide Anschauungen dürften dem Wesen des Marshall-Planes nicht gerecht werden. Das europäische Wiederaufbauprogramm (European Recovery Program = ERP) ist ebensowenig eine 'Liebesgabe' wie ein 'Raubzug'. Es ist ein Plan, der allen Ländern, welche sich in ihn hineinfügen wollen, eine 'Chance' gibt, indem er die Grundlagen schafft, auf denen sich die Teilnehmerländer in vier Jahren unter Anspannung aller eigenen Kräfte wirtschaftlich erholen und von ausserordentlicher Hilfe der Vereinigten Staaten unabhängig werden sollen. Diese echt amerikanische Bereitschaft ('give him a chance') hängt allerdings untrennbar mit der Überzeugung der USA zusammen, dass wirtschaftlich gesunde Verhältnisse auch die beste Voraussetzung für die moralische und kulturelle Wiedergenesung des auch in dieser Beziehung so schwer erkrankten Europas bilden werden und dass schliesslich ein in diesem Geiste schaffendes Europa auch Amerika zum Segen gereichen muss. So gesehen ist der
    Dokument zur Zeitgeschichte

    US-Außenminister George C. Marshall verkündet Aufbauprogramm für Europa

    5. Juni 1947

    Vor Studenten der Harvard University in Cambridge (Massachusetts) verkündete der US-Außenminister George C. Marshall die Förderung und Unterstützung zur wirtschaftlichen Wiederaufrichtung Europas nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.

  • Porträtfoto Toni Schneiders in Fallschirmjäger-Uniform
    Geschichtsgalerie

    Toni Schneiders – Ein Fotograf als „Bildberichter“ des Fallschirmjäger-Lehrbataillons der Wehrmacht

    Es war ein spektakulärer Coup: Am 12. September 1943 befreite eine Kompanie deutscher Fallschirmjäger des Fallschirmjäger-Lehrbataillons unter Führung von Major i.G. Otto-Harald Mors und unter Beteiligung von knapp 20 Männern der Waffen-SS sowie dem Hauptsturmführer Otto Skorzeny den auf dem ...

  • Reichsführer-SS Heinrich Himmler besucht das Grab von König Heinrich I. in Quedlinburg.
    Geschichtsgalerie

    Das Ahnenerbe der SS – Himmlers „Geisteselite“

    Findbuch zum Bestand NS 21 Forschungs- und Lehrgemeinschaft „Das Ahnenerbe“ jetzt online zugänglich

  • Besichtigung der zerstörten Barracke auf der Wolfschanze durch Benito Mussolini (links) und Adolf Hitler (rechts). Im Hintergrund ist Dolmetscher Dr. Paul Schmidt zu sehen
    Geschichtsgalerie

    „Eine gewissenlose Clique frontfremder Parteiführer“ – Der 20. Juli 1944

    Eine Geschichtsgalerie mit Blick auf das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler, auf die Beteiligten, die Konsequenzen und die Rezeption in der Bundesrepublik.

  • Tag/Uhrzeit/Ort und Art der Unterkunft; Darstellung der Ereignisse (Dabei wichtig: Beurteilung der Lage [Feind- und eigene], Eingangs- und Abgangszeiten von Meldungen und Befehlen) 5.6.44; Am 1., 2. und. 3.6.44 ist durch die Nast innerhalb der 'Messages personelles' der französischen Sendungen des britischen Rundfunks folgende Meldung abgehört worden: 'Les sanglots longs des violons de l'automme'. Nach vorhandenen Unterlagen soll dieser Spruch am 1. oder 15. eines Monats durchgegeben werden, nur die erste Hälfte eines ganzen Spruches darstellen und ankündigen, dass binnen 48 Stunden nach Durchgabe der zweiten Hälfte des Spruches, gerechnet von 00.00 Uhr des auf die Durchsage folgenden Tages ab, die anglo-amerikanische Invasion beginnt. 21.15 Uhr; Zweite Hälfte des Spruches 'Blessent mon coeur d'une long[handschriftliche Ergänzung: u]euer monotone' wird durch Nast abgehört. 21.20 Uhr; Spruch an Ic-AO durchgegeben. Danach mit Invasionsbeginn ab 6.6. 00.00 Uhr innerhalb 48 Stunden zu rechnen. Überprüfung der Meldung durch Rückfrage beim Militärbefehlshaber Belgien/Nordfrankreich in Brüssel (Major von Wangenheim). 22.00 Uhr; Meldung an O.B. und Chef des Generalstabes. 22.15 Uhr; Weitergabe gemäss Fernschreiben (Anlage 1) an Generalkommandos. Mündliche Weitergabe an 16.Flak-Division.  [handschriftliche Ergänzung: [unterstrichen: Page 1]]
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Landung der Alliierten in der Normandie („D-Day“)

    6. Juni 1944

    Das Bundesarchiv zeigt eines der deutschen Schlüsseldokumente zum „D-Day“ – der alliierten Landung in der Normandie und damit des Beginns der Befreiung Europas vom NS-Regime.

  • maschinengeschriebenes Dokument mit Eingangsstempel, handschriftlichen Vermerken und behördlichen Angaben
    Geschichtsgalerie

    Pressekonferenz des Bundesarchivs zu „Hitler-Tagebüchern“

    Am 6. Mai 1983 gab das Bundesarchiv nach intensiver Prüfung bekannt, dass die angeblichen Hitler-Tagebücher des „Stern“ gefälscht waren.

  • Karte vom Hürtgenwald mit verschiedenfarbigen Markierungen
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Die „Todesfabrik“ – Einsatzkarten zur Schlacht im Hürtgenwald

    Oktober 1944

    Vier Monate lang, von Oktober 1944 bis Februar 1945, standen sich Wehrmacht und US Army im Hürtgenwald gegenüber. Die Schlacht zählt zu den brutalsten und verlustreichsten Kämpfen des Zweiten Weltkriegs. Im Bundesarchiv sind zwei Einsatzkarten überliefert, die einen Eindruck vom damaligen ...

  • Häuserruinen in Guernica
    Geschichtsgalerie

    Der Angriff auf Guernica

    Das persönliche Kriegstagebuch des Chefs des Stabes und nachmaligen Kommandeurs der „Legion Condor“ Generalfeldmarschall Wolfram Freiherr von Richthofen beschreibt die damaligen Ereignisse.

  • Es handelt sich um ein farbiges Plakat. Darauf zu sehen ist ein junger Mann, der Kanonenmunition in der Hand hält. Auf der rechten Bildseite sind zwei Soldaten mit Helmen neben einem Geschütz abgebildet. Das Plakat ist mit einem Schriftzug in kyrillischen Buchstaben versehen.
    Geschichtsgalerie

    Wirtschaftsstab Ost 1941–1944

    Mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion nahm der Wirtschaftsstab Ost seine Tätigkeit in den neu eroberten Ostgebieten auf. Erklärtes Ziel war die rücksichtslose Ausbeutung und Nutzbarmachung sämtlicher sowjetischer Wirtschaftsressourcen für die deutsche Kriegführung.

  • Schwarz-Weiß-Aufnahme mit zwei Soldaten beim Entfernen eines Schildes von einer Hausfassade
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Deutscher Überfall auf Polen

    1. September 1939

    In den frühen Morgenstunden des 1. September 1939 begann der Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen.

  • Deutsche Soldaten laufen durch einen verschneiten Wald. Im Vordergrund ist ein Soldat mit einem Sturmgewehr 44 zu sehen.
    Themenbeitrag

    Unternehmen „Wacht am Rhein“

    Die deutsche Ardennenoffensive im Winter 1944/45

    Mit einem großangelegten Angriff im Dezember 1944 wollte Adolf Hitler das Blatt an der Westfront wenden. Doch die Ardennenoffensive scheiterte an Nachschub und schlechtem Wetter.

  • Adolf Hitler und Karl Dönitz stehen sich in einem Raum im „Führerbunker“ gegenüber und schütteln sich die Hände.
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Politisches Testament Adolf Hitlers

    29. April 1945

    Am 30. April 1945 beging Adolf Hitler gemeinsam mit seiner Frau Eva im „Führerbunker“ Selbstmord. In seinem politischen Testament vom 29. April 1945 ernannte er seine Nachfolger und verkündete die Zusammensetzung des zukünftigen Regierungskabinetts.

  • Transkript der Rundfunkansprache von Karl Dönitz zum Tod von Adolf Hitler
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Rundfunkansprache von Karl Dönitz zum Tod von Adolf Hitler

    1. Mai 1945

    Am Abend des 1. Mai 1945 verkündete Karl Dönitz in einer Rundfunkansprache im Reichssender Hamburg, dass Adolf Hitler gestorben war. In seinem Testament hatte Hitler Dönitz zu seinem Nachfolger ernannt.  

  • Montage von schwarz-weißen Porträtfotos von Hans Scholl und Sophie Scholl
    Geschichtsgalerie

    Sophie und Hans Scholl, zum Tode verurteilt am 22. Februar 1943

    Vom nationalsozialistischen Volksgerichtshof zum Tode verurteilt, wurden Sophie und Hans Scholl nur Stunden später zusammen mit ihrem Weggefährten Christoph Probst hingerichtet. Ausgewählte Archivalien dokumentieren den Widerstand der „Weißen Rose“.

  • Schwarz-Weiß-Aufnahme von Soldaten mit Ausrüstung beim Überqueren von Bahngleisen vor zerstörten Gebäuden
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Ende der Schlacht von Stalingrad

    2. Februar 1943

    Am 31. Januar bzw. 2. Februar 1943 stellten die deutschen Truppen und ihre Verbündeten im Süd-, Mittel- und Nordkessel von Stalingrad die Kampfhandlungen ein.

  • Halt! Sperrgebiet! Das Betreten des ehemaligen Jüdischen Wohnbezirkes ist strengstens verboten.  Jeder, der ohne einen neuen gültigen Ausweis im ehemaligen jüdischen Wohnbezirk angetroffen wird, wird erschossen.  Alle vor dem 23. April 1943 ausgestellten Ausweise zum Betreten des ehem. jüdischen Wohnbezirkes haben ihre Gültigkeit verloren.  Warschau, der 23. April 1943  Der SS- u. Polizeiführer im Distrikt Warschau gez. Stroop SS-Brigadeführer u. Generalmajor d. Polizei  [Der Text wurde ebenso in polnischer Sprache veröffentlicht.]
    Geschichtsgalerie

    19. April 1943: Aufstand im Warschauer Ghetto

    Im seit Ende September 1939 von Deutschen besetzten Warschau wurde im Oktober 1940 ein Ghetto eingerichtet. Etwa eine halbe Million Jüdinnen und Juden pferchte man auf engstem Raum zusammen. Tausende von ihnen starben an Hunger, Seuchen, den Strapazen der Zwangsarbeit und brutaler Misshandlung.

  • Wilhelm Keitel sitzt während der Unterzeichnung der deutschen Kapitulationserklärung an einem Tisch. Er ist umringt von Personen, darunter Georgi Schukow.
    Geschichtsgalerie

    Die deutsche Kapitulation 1945

    Nach sechs Jahren Krieg kapitulierte die Wehrmacht im Mai 1945 bedingungslos. In diesem Beitrag werden die im Bundesarchiv überlieferten Dokumente zur deutschen Gesamtkapitulation und zu den vorausgegangenen Teilkapitulationen präsentiert.

  • Abgebildet sind zwei Wertmarken des sogenannten 'Lagergeld', welches den Inhaftierten eines Konzentrationslagers als Währung dienen sollte. Die obere Bildhälfte wird von einer 50 Pfennig-Marke eingenommen.
    Geschichtsgalerie

    Archivgut des Bundesarchivs zu NS-Konzentrationslagern

    Das Bundesarchiv verfügt über eine umfangreiche Überlieferung zu den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Lesen Sie hierzu unsere Übersicht über die Bestände mit den entsprechenden Hinweisen.

  • Blick auf die Ruine der Münchener Herzog-Max-Burg auf der linken und auf die Frauenkirche auf der rechten Seite
    Themenseite

    Von Hitlers Selbstmord bis zum Kriegsende – die letzten Kriegstage 1945

    30. April bis 8. Mai 1945

    Ausgewählte Dokumente und Bilder aus dem Bundesarchiv geben Einblick in die letzten Tage des NS-Regimes und des Zweiten Weltkriegs in Europa

  • Schwarz-Weiß-Fotografie von Ernst Udet im Flamingo (Privatflugzeug)
    Geschichtsgalerie

    Ernst Udet - Des Teufels General?

    Noch in der Zwischenkriegszeit war Ernst Udet international als einer der erfolgreichsten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges aber auch als waghalsiger Kunstflieger bekannt.

    Noch in der Zwischenkriegszeit war Ernst Udet international als einer der erfolgreichsten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges, aber auch als waghalsiger Kunstflieger bekannt. Beides wird mittlerweile von seiner herausgehobenen Funktion in der Luftwaffe des Dritten Reiches überdeckt und ...

  • Erste Seite eines zweiseitigen Fernschreibens in Maschinenschrift mit Stempel „Geheime Reichssache“
    Themenbeitrag

    Verbrannte Erde – Der „Nero-Befehl“

    Hitlers Erlass und Speers Reaktionen in der Überlieferung des Reichsrüstungsministeriums

    In einem seiner letzten „Führererlasse“ befahl Hitler die komplette Zerstörung von Industrie-, Versorgungs- und Verkehrsanlagen im Deutschen Reich. Dokumente aus der Überlieferung des Reichsministeriums für Rüstung und Kriegsproduktion zeigen, dass er dabei in Konflikt mit Albert Speer ...

  • Schwarz-Weiß-Fotografie eines Königstigers mit einem auf dem Rohr sitzenden Soldaten.
    Geschichtsgalerie

    Der „Königstiger“

    Die Abteilung Militärarchiv verwahrt im Bestand OKH/Heereswaffenamt (RH 8 und RHD 8) zahlreiche Dokumente zu den Tiger-Baureihen. Hier werden eine technische Zeichnung und ein Teil der „Tigerfibel“, ergänzt durch ein Foto, gezeigt.

    Der von der Firma Henschel & Sohn GmbH seit 1937 im Auftrag des Heereswaffenamtes entwickelte Tiger-Panzer sollte in etwa mit 20 Stück je Panzerdivision zum Einsatz kommen und mit einer hohen Durchschlagsleistung und einer starken Panzerung gegnerischen Panzern überlegen sein. Die Fertigung des ...

  • Funkspruch Wilhelm Keitels an den Oberbefehlshaber Süd mit dem Befehl, die Kampfhandlungen aufzugeben
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Funkspruch Wilhelm Keitels zur Einstellung der Kampfhandlungen

    6. Mai 1945

    Am 6. Mai 1945 erteilte Wilhelm Keitel, Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, den Befehl, den Widerstand gegen die vorrückenden amerikanischen Truppen im südlichen Teil des Reichsgebiets einzustellen. Empfänger des Funkspruchs war der Oberbefehlshaber Süd, Albert Kesselring.

  • Luftaufnahme eines amerikanischen Flugzeugs und eines Bombenteppichs über Berlin. Links sind der Landwehrkanal mit dem Urbanhafen und der Mehringplatz mit dem Anfang der Friedrichstraße zu sehen. Die rechte Tragfläche des Flugzeugs befindet sich über dem Flugplatz Tempelhof, oberhalb der linken Tragfläche liegt der Südstern mit Hasenheide und Gneisenaustrasse.
    Themenbeitrag

    Bomben auf Berlin

    Der Luftangriff auf die Reichshauptstadt am 3. Februar 1945

    Am 3. Februar 1945 flog die US-Luftwaffe den schwersten Angriff auf Berlin im Zweiten Weltkrieg. Insgesamt hatten die Alliierten die Reichshauptstadt zwischen 1940 und 1945 über 350-mal bombardiert. Die im Bundesarchiv überlieferten Fotos und Berichte geben einen Eindruck vom Ausmaß des ...

  • Karte von Berlin und seines Umlandes mit blauen, roten und gelben Markierungen. Die äußeren Bezirke Berlins, der innerstädtische S-Bahn-Ring und das Zentrum sind farbig umkreist.
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Lagekarte zur Schlacht um Berlin

    April 1945

    Am 16. April 1945 startete der sowjetische Angriff auf Berlin. Um den Vormarsch der Roten Armee zu stoppen, hatten die Deutschen ein breit angelegtes Verteidigungsnetz um die Reichshauptstadt angelegt. Eine Lagekarte des Berliner Kampfkommandanten Helmuth Weidling zeigt die Frontabschnitte und ...

  • Blick über den entbaumten Tiergarten auf den zerstörten Reichstag. Im Vordergrund steht eine zerstörte 8,8-cm-Flak 18/36/37
    Themenseite

    Vom „D-Day“ bis zur bedingungslosen Kapitulation – das letzte Kriegsjahr 1944/45

    Die Endphase des Zweiten Weltkriegs im Spiegel der Bundesarchiv-Bestände

    Mit der Landung der Alliierten in Frankreich am 6. Juni 1944 begann die letzte Phase des Zweiten Weltkriegs. In den folgenden elf Monaten entschied die Anti-Hitler-Koalition den Krieg gegen Deutschland für sich. Das Bundesarchiv präsentiert zum 80. Jahrestag des Kriegsendes Archivalien zu ...

  • Schwarz-Weiß-Fotografie des Sonderzuges des Generals der Eisenbahntruppen
    Geschichtsgalerie

    Der General der Eisenbahntruppen auf Dienstreise an der Ostfront

    Im Dezember 1942 unternahm Otto Will eine Dienstreise in den Raum Nowgorod (Heeresgruppe Nord). Der Großteil der hier gezeigten Fotos ist einer Bildmappe entnommen, die nach dieser Dienstreise angelegt worden ist.

    Nach Beginn des Unternehmens „Barbarossa“ reiste der General der Eisenbahntruppen Otto Will mehrmals an die Ostfront. Er informierte sich über den aktuellen Stand des Ausbaus, Neubaus und Wiederaufbaus des Eisenbahnnetzes in Russland durch die Eisenbahnpioniere. Im Dezember 1942 unternahm er ...

  • Ruinen des Krankenhauses Hamburg-Barmbeck, im Vordergrund stehen drei Ärzte und eine Krankenpflegerin im Gespräch
    Dokument zur Zeitgeschichte

    Kampflose Übergabe Hamburgs an die britische Armee

    3. Mai 1945

    Mit der Hilfe von Unterhändlern konnten die für Hamburg zuständigen NS-Befehlshaber mit den Briten eine kampflose Übergabe der Stadt aushandeln. Generalmajor Alwin Wolz unterschrieb am 3. Mai 1945 die Kapitulationsbedingungen.  

  • Zwei Soldaten auf ihren Pferden während eines Ritts im Lager.
    Geschichtsgalerie

    Pferde im Einsatz bei Wehrmacht und Waffen-SS

    Der Pferdebestand der Reichswehr lag 1933 bei etwa 42.000 Pferden und stieg in der Wehrmacht der Vorkriegszeit auf etwa 170.000. Insgesamt wurden auf deutscher Seite im Zweiten Weltkrieg 2.800.000 Pferde eingesetzt.

  • Schwarz-Weiß-Aufnahme mit drei uniformierten Männern, die auf einem gepflasterten Gehweg entlanggehen
    Geschichtsgalerie

    Der Kommandant Führerhauptquartier

    Zwischen 1939 und 1945 entstanden nahezu 20 verbunkerte Führerhauptquartiere (FHQ), 1945 befanden sich weitere Vorhaben im Bau.