Skipnavigation

Navigation

110. Todestag von Konrad Duden

Kalender 1. August 1911

Herausgabe einer Sonderbriefmarke anlässlich des 150. Geburtstages von Konrad Duden, 1978

Konrad Duden wurde am 3. Januar 1829 bei Wesel geboren. Er ging dort zur Schule, machte 1846 sein Abitur und studierte danach in Bonn Philosophie, Klassische Philologie, Geschichte sowie Deutsche Sprache und Literatur.

Duden arbeitete nach seinem Studium zunächst als Hauslehrer, ab 1859 als Gymnasiallehrer. 1869 übernahm er den Posten des Gymnasialdirektors im thüringischen Schleiz. Dort erarbeitete er die Regeln für das spätere Wörterbuch, denn ihm war aufgefallen, dass die Beurteilung der orthografischen Kenntnisse seiner Schüler davon abhingen, welchen Dialekt der Lehrer sprach.

1876 wurde Konrad Duden Direktor des Königlichen Gymnasiums in Hersfeld. Hier veröffentlichte er sein "Vollständiges Orthografisches Wörterbuch der deutschen Sprache" - sein Hauptwerk, das 1880 im Verlag Bibliografisches Institut erschien. 1905 trat er in den Ruhestand. Sechs Jahre später, am 1. August 1911, verstarb Konrad Duden und wurde in Bad Hersfeld beigesetzt.

Erst 1901 wurde eine einheitliche Rechtschreibung auf der Grundlage von Dudens Wörterbuch eingeführt. Ab 1902 galten die Regeln für die deutsche Rechtschreibung einschließlich Wörterverzeichnis für alle Bundesstaaten des Deutsches Reichs, außerdem in Österreich-Ungarn und in der Schweiz.