Skipnavigation

Navigation

100 Jahre: Waffenstillstand von Compiègne

Kalender 11. November 1918

Marschall Foch (2. v.r.) vor dem Salonwagen im Wald von Compiègne, November 1918

Am Morgen des 11. November 1918 wurde in einem Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne das Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, das faktisch den mehr als vier Jahre dauernden Ersten Weltkrieg beendete. Um 11.00 Uhr trat der Waffenstillstand in Kraft.

Die vorherigen Verhandlungen wurden geleitet vom gemeinsamen Oberbefehlshaber der Alliierten Marschall Foch. Die deutsche Delegation führte der Zentrumspolitiker Matthias Erzberger an. Spielraum für Verhandlungen blieben diesem nicht, so dass die Bedingungen der Alliierten nur mit geringfügigen Änderungen angenommen werden mussten: Räumung der besetzten Gebieten in Frankreich und Belgien sowie der Rückzug aus Elsass-Lothringen, Besetzung der linksrheinischen Gebiete in Deutschland durch alliierte Truppen, Annulierung des Friedensvertrages von Brest-Litowsk, Auslieferung eines großen Teils des Kriegsmaterials, der U-Boote und der Hochseeflotte sowie von Lokomotiven, Eisenbahnwaggons und Kraftwagen, Rückführung der alliierten Kriegsgefangenen ohne Verpflichtung zur Gegenseitigkeit sowie die Aufrechterhaltung der Blockade.

100 Jahre Weimarer Republik beim Bundesarchiv

In den kommenden Wochen stellen wir Ihnen begleitend zu der in Koblenz und Rastatt präsentierten Ausstellung "Weimar - Die erste deutsche Demokratie" auch im Internet ausgewählte Fotos und Dokumente vor, die an die Ereignisse in Deutschland vor 100 Jahren erinnern. Einen attraktiven Zugang zu vielen weiteren Quellen, Informationen und interaktiven Angeboten zum Thema Revolution und Weimarer Republik finden Sie darüber hinaus in unserem Themenportal.