Skipnavigation

Navigation

Neue Mind-Maps zu Quellen aus der Zeit der Weimarer Republik

Die spezielle Darstellungsform bietet Interpretationsansätze und Verständnishilfen zu historischen Dokumenten.

27.04.2020

Öffentlichkeitsarbeit

Schreiben des Gerichtes der Garde-Kavallerie-Schützen-Division zum Ermittlungsverfahren im Mordfall Liebknecht/Luxemburg vom 1. März 1919

Wenn wir historische Quellen verstehen und einordnen wollen, stellen sich zahlreiche Fragen: Wer sind die handelnden Personen? Woher stammt die Quelle eigentlich? Zu welchem Zweck ist sie entstanden?

Egal ob Bilder, Töne, Schriftstücke oder Filme: Historische Quellen bieten enorme Erkenntnismöglichkeiten, sind aber nicht immer auf Anhieb vollkommen verständlich. Sie müssen in ihren Kontext eingeordnet und einer gründlichen Analyse von formalen und inhaltlichen Merkmalen unterzogen werden. Dabei können Mind-Maps als Hilfsmittel dienen, das auf anschauliche Weise die mit einer Quelle verbundenen Hauptthemen und Interpretationsansätze darstellt.

In unserem Themenportal "Weimar - Die erste deutsche Demokratie" nehmen wir einzelne Quellen exemplarisch anhand solcher Mind-Maps in den Blick, die die wichtigsten Inhalte und quellenkritischen Aspekte aufzeigen.

Unser bisheriges Angebot konnten wir aktuell mit sechs neuen Mind-Maps ergänzen, die im Rahmen von archivarischen Abschlussarbeiten entstanden sind. Sie wurden erstellt von Johanna Büning, Anne Herfurth, Jonas Körtner, Hellmuth Linnemann, Nadine Lübbert und Henning Rudolph.

Die Quellen stammen alle aus der Zeit zwischen Oktober 1918 und August 1919. Darunter befinden sich ein Schreiben des Gerichtes der Garde-Kavallerie-Schützen-Division zum Ermittlungsverfahren im Mordfall Liebknecht/Luxemburg vom 1. März 1919 oder ein Brief von Walther Rathenau an Hugo Preuß vom 18. August 1919. Zahlreiche Links führen zu ergänzenden Informationen und zu weiteren Quellen des Bundesarchivs.